Ortsrat Westeresch konstituiert sich

Behrens weitere fünf Jahre Bürgermeister

Der neue Westerscher Ortsrat hat sich konstituiert und Ernst Behrens (l.) als Bürgermeister bestätigt. - Foto: Jürges

Westeresch - Von Cathleen Jürges. Die Westerescher setzen ihr Vertrauen abermals in ihren bisherigen Ortsbürgermeister Ernst Behrens. Bei der konstituierenden Sitzung des Ortsrates schüttelte Scheeßelers Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) aber nicht nur Behrens die Hand, auch die übrigen Mitglieder wurden verpflichtet. Neben der Bürgermeisterwahl beschäftigte sich das Gremium auch mit der Stromtrasse „SuedLink“.

Die Westerescher haben bei der Kommunalwahl im vergangenen September auf Kontinuität gesetzt. Die meisten Ortsratsmitglieder, die mehrheitlich für die Bürgerliste (WFW) angetreten sind, wurden wiedergewählt. Lediglich ein Mitglied wurde während der Sitzung verabschiedet – Jürgen Rautenberg verließ nach fünf Jahren Mitarbeit das Gremium.

So verpflichtete Dittmer-Scheele die sieben Ortsratsmitglieder aufs Neue. Somit haben neben Ernst Behrens, Rolf Dietel, Jan Dirk Klee, Susanne Klee, Eckhard Rathjen, Hermann Röhrs und Uwe Freye als einziges SPD-Ortsratsmitglied ihr ehrenamtliches Amt angetreten.

Behrens bekam bei der Orts-Bürgermeisterwahl von den Mitgliedern fünf Ja-Stimmen sowie jeweils eine Gegenstimme und Enthaltung. Zum Stellvertreter wurde Eckhard Rathjen mit sechs Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt.

Nach seiner Wiederwahl bedankte sich Behrens, der neben seinem Engagement für die WFW in Westeresch auch für die CDU im Gemeinderat und in den Ausschüssen für Finanzen, Hoch- und Tiefbau sowie auf Kreisebene lokalpolitisch aktiv ist, für das Vertrauen. „Ich mache das gerne weiter und werde für Westeresch alles geben. Ich hoffe aber auch auf die Bereitschaft der Bürger mitzuhelfen“, sagte er.

„SuedLink“ kein Thema in Westeresch

Anschließend haben die Mitglieder über die Verwendung der Ortsratmittel diskutiert. Die Mitglieder waren sich darin einig, dass davon 250 Euro, die jährlich für den Laternenumzug ausgegeben werden, ab sofort auch ohne Antrag bewilligt werden könnten.

Für Diskussion sorgte die Stromtrasse „SuedLink“. Dittmer-Scheele versicherte, dass Westeresch von der Starkstromleitung nicht betroffen sei: „Uns liegen die Pläne vor. Die betroffenen Ortschaften haben eine Nachricht erhalten. Aber die Trasse wird eher im Bereich Helvesiek, Eichenring und Ostervesede verlegt und sich in Scheeßel gabeln“, so die Gemeindebürgermeisterin zu den Ortsräten.

Weitere Kritikpunkte aus den Reihen der Ortsratsmitglieder waren das nicht einsehbare Ortsschild Westereschs aus Richtung Wenkeloh und die Verkehrssicherheit in der Wenkeloher Straße. Eine Tempo-30-Zone sei nicht möglich, weil sie als Ortsverbindungsstraße genutzt würde, so Behrens. Eine alternative Lösung wäre allerdings eine Pflasterung, die die Autofahrer dazu veranlassen würde, abzubremsen. Somit wäre nicht nur die Sicherheit der Kinder gewährleistet, auch die Vorfahrtsregeln in dieser Straße fänden mehr Beachtung.

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