Erschließung von 17 Baugrundstücken

Baugebiet in Westervesede: Startschuss mit Bagger und Spaten

Das zukünftige Baugebiet von oben.
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17 neue Grundstücke sollen im Baugebiet Bargfeld 1 am Tavenhorn entstehen.

Westervesede wächst. Als eine ihrer letzte Amtshandlungen hat Scheeßels Gemeindebürgermeisterin den Startschuss für ein neues Baugebiet gegeben.

Westervesede – Ein schönes Geburtstagsgeschenk hatte sich die scheidende Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) am Montag gemacht: Als letzte offizielle Amtshandlung vor dem Verabschiedungsmarathon vollzog sie gemeinsam mit Ortsbürgermeister Ralf Jürges und seiner Stellvertreterin Silvia Huch, Fachbereichsleiterin Grundstücksangelegenheiten Doreen Renckendorf, Tim von Elling vom Fachbereich Bau und Planung und Vertretern der beteiligten Baufirmen den ersten Spatenstich in Westervesedes neuem Baugebiet Bargfelde.

Was für die Noch-Rathauschefin einen Abschied markiert, könnte für Häuslebauer auf der Suche nach einem Bauplatz schon im Frühjahr 2022 einen Anfang bedeuten. 17 der derzeit mehr als 40 Interessenten auf der Liste können demnächst eines der 720 bis rund 950 Quadratmeter großen Grundstücke erwerben, die nun im Zuge des Ende 2020 in Kraft getretenen Bebauungsplans am Tavenhorn auf einem ehemaligen Maisfeld erschlossen werden. Seit 2018 laufen die Planungen hierzu; auf die Ausschreibung im Sommer 2020 erhielt das Ingenieurbüro Dittmer aus Zeven Ende September 2020 den Zuschlag, ebenso wie später das Unternehmen Otto Schröder aus Schneverdingen für die Ausführung der Bauleistungen in diesem Juli.

Die Hürden für den Kauf eines der begehrten Grundstücke sind allerdings hoch – nicht nur, weil die gestiegenen Baupreise den Quadratmeterpreis von 36,50 Euro zuzüglich knapp 60 Euro Erschließungs- und Kanalbaukosten im Sinne einer Kostendeckung für die Gemeinde deutlich höher ausfallen lassen als geplant. Der laut Dittmer-Scheele „restriktiven Ratsbeschluss“ zum Grunderwerb sollen Spekulanten abgeschreckt werden.

Bauleiter Martin Klingebiel (v.l.), Peter Worthmann, Otto Schröder, Jannis Hansen, Rathauschefin Käthe Dittmer-Scheele, Ralf Jürges, Silvia Huch, Tim von Elling sowie Doreen Rönckendorf gaben mit dem symbolischen ersten Spatenstich den Startschuss.

Er sieht vor, dass nur aus Eigenbedarf gebaut werden darf; der Bauherr, der übrigens in den letzten 15 Jahren kein Bauland von der Gemeinde bezogen haben und kein vergleichbares Wohneigentum in der Gemeinde Scheeßel besitzen darf, muss die Immobilie innerhalb von drei Jahren erbauen und selbst bewohnen. Das dürfte gemäß der Einschätzung von Rönckendorf die Liste der Interessenten deutlich dezimieren; allerdings sei es auch nicht schlimm, wenn nicht alle Grundstücke sofort unter den Hammer kämen: „Dann können wir Bauwilligen auch in den nächsten zehn Jahren etwas anbieten“, so die Rathausvertreterin.

Denn der Verkauf des derzeit noch landwirtschaftlich genutzten Bauabschnitts Zwei darf, so will es der Gesetzgeber, frühestens in einer Dekade über die Bühne gehen. Der nächste Schritt ist laut Rönckendorf, eine schriftliche Abfrage, welche potenziellen Bauherren die Auflagen erfüllen. Vor Ort herrscht indes schon reger Bauverkehr: Im ersten Schritt werden momentan die dort verlaufenden Versorgungs- und Gasleitungen tiefer gelegt. Auch die Straßenzüge sind bereits erkennbar.

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