Übung von Feuerwehr und Rettungsdienst

Auto unter schwerem Betonteil begraben

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Viele Rädchen mussten bei der Alarmübung ineinandergreifen.

Scheeßel - Ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und mehreren zum Teil schwer verletzten Personen in Scheeßel: In einem auf der Seite liegenden Kleintransporter warten sechs Erntehelfer auf Hilfe.

Kaum einer beherrscht die deutsche Sprache. Unmittelbar daneben hat ein tonnenschweres Betonteil ein Auto mit zwei eingeklemmten Insassen unter sich begraben.

Mehr als 70 Darsteller halfen, die Übung auf die Beine zu stellen

Das war das Übungsszenario, zu dem die Feuerwehren Scheeßel, Hetzwege, Jeersdorf und Lauenbrück sowie der Rettungsdienst ausrückten. Immer wieder wurde das Vorgehen mit dem leitenden Notarzt angepasst, parallel dazu baute die Schnelleinsatzgruppe Rotenburg einen Behandlungsplatz auf dem Gelände der Firma Heidesand auf. Von diesem wurden die Fahrten in umliegende Krankenhäuser organisiert.

Mehr als 70 Rettungskräfte und Darsteller der RUD (realistische Unfalldarstellung) aus dem Heidekreis sind an der Großübung beteiligt. „Die Rettungskette konnte von Anfang bis Ende mit allen Beteiligten geübt werden“, zieht Joachim Henssel, leitender Notarzt, ein positives Fazit. Das bestätigt auch Scheeßels stellvertretender Ortsbrandmeister Tobias Klindworth: „Wir üben seit Jahren gemeinsam mit dem Rettungsdienst. Nun zeigt sich, dass die Zusammenarbeit auf einem hohen Level gefestigt wurde.“ Sicher, im Detail könne hier und da noch etwas verbessert werden, so der Feuerwehrmann, „doch die Basis ist sehr gut und belastbar“. Auch Gruppenführer Florian Tietz von der Scheeßeler Wehr äußert sich begeistert: „Alle Aufgaben wurden höchst professionell gemeinsam abgearbeitet. Feuerwehr und Rettungsdienst sind ein starkes Team.“ - lw

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