Eichenring wird für Großfeuerwerke vorbereitet

Holzhackschnitzel für trockene Füße

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Aufbau unter widrigen Umständen: Der Regen hat den Rasen auf dem Eichenring in eine Matschlandschaft verwandelt.

Scheeßel - Lastwagen aus Hannover oder Nordfriesland, Pkw aus Hamburg oder Ost-Holstein, Trecker aus Rotenburg, Zimmerer, Gerüstebauer, Getränke-Anlieferer: Schon einen Tag vor dem Start des dreitägigen Pyro-Spektakels war am Montag am Eichenring die Hölle los.

Schließlich galt es, das Eichenringgelände für mehr als 50000 erwartete Besucher an drei Tagen zu rüsten – die erste Großveranstaltung dort jenseits des etablierten Hurricane Festivals.

Insgesamt sollen bei den beiden Großfeuerwerken, so die Planung des Lauenbrücker Unternehmens „Pyroland“, zu dessen zehnten Geburtstag mehr als 35000 Effekte geschossen werden; rund vier Tonnen Equipment und 15 Kilometer Zündkabel wurden laut Pressemitteilung verbaut. Bei den beiden in rund sechs Monaten Programmierarbeit entstandenen Choreografien sollen 30 auf dem Feld verteilte Zündcomputer zum Einsatz kommen, die mehr als 16000 Einzelzündungen auslösen. Dann werden rund 2500 Kilo Pyrotechnik den Nachthimmel in ein Meer von Feuerblumen verwandeln.

Das einzige, was beim Aufbau für das gigantische Pyrospektakel wieder mal nicht mitspielte, ist das Wetter. Nachdem Florian von Bothmer und seine Mitstreiter bereits in einem der Vorjahre durch starken Nebel gebeutelt waren, ist in diesem Jahr das Gelände durch die starken Regenfälle der Vortage so aufgeweicht, dass der Eichenring im Schlamm versinkt – das Hurricane lässt grüßen.

Eichenring wird für Großfeuerwerke vorbereitet

Abhilfe sollen Holzhackschnitzel schaffen: „1000 Kubikmeter dürften reichen“, so Ulfert Georgs, der die rund 30 Catering-Stände koordiniert und den die örtlichen Widrigkeiten nach einigen Jahren Hurricane-Erfahrung nicht schocken können.

Ob das Temperaturgefälle der nächsten Tage den Boden noch rechtzeitig aushärten lässt, ist fraglich. Im Zweifelsfall heißt es für die Besucher des Eichenrings, die sich nicht nur im Festzelt tummeln wollen, sondern auch davor: Gummistiefel können jedenfalls nicht schaden. Und auch das kennt der geneigte Besucher ja schon vom Hurricane.

hey

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