Appell zur Patenschaft zwischen der Gemeinde Scheeßel und der Rotenburger Versorgungskompanie

Signum für eine neue Freundschaft

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Mit ihren Unterschriften besiegeln Hauptmann Christian Meier (l.) und Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (M.) das Freundschaftsabkommen.

Scheeßel - Von Heinz Goldstein. Zeremonie auf dem Meyerhof: Mit ihren Unterschriften haben Hauptmann Christian Meier, Chef der dritten Kompanie des Versorgungsbataillon 141 aus der Rotenburger Lent-Kaserne, und Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) am Donnerstag die Patenschaft zwischen der Gemeinde Scheeßel und der Einheit besiegelt.

Zum feierlichen Appell hatte die Kompanie eine hochkarätige Abordnung abgestellt. Auch der Bataillonskommandeur der „141er“, Oberstleutnant Carsten Heß, war als Vorgesetzter bei der schriftlichen Beurkundung der Patenschaft zwischen „seiner Dritten“ und der Gemeinde dabei.

Wie wichtig die Gemeinde Scheeßel diese öffentliche Freundschaftsbekundung nimmt, belegte die Anwesenheit zahlreicher Gemeinderatsmitglieder sowie Ehrengäste aus Wirtschaft und Verwaltung. Für die Kommune ist eine Patenschaft mit der Bundeswehr nicht neu. Bereits von 2010 bis zur Auflösung des Rotenburger Logistikbataillons 3 im vergangenen Juni hatte eine solche Freundschaft zwischen Soldaten und Zivilisten Bestand.

Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr ist in der Zwischenzeit die dritte Kompanie des Versorgungsbataillons 141 entstanden. „Hier sind viele Soldaten der aufgelösten Logistiker integriert worden“, erklärte Kompaniechef Meier während des Appells. So sei es eine logische Folgerung gewesen, die Patenschaft mit dieser neuen Einheit wieder aufzunehmen. „Unsere Verbundenheit zu dieser Gemeinde findet sich bereits in unserem Kompaniewappen wieder“, erklärte Meier. „Wir werden auch weiterhin am traditionellen Heringsessen festhalten“, versprach er. Zudem ist er sich sicher, dass weitere Möglichkeiten der Patenschaft zu gestalten, sich im Laufe der Zeit ergeben werden.

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Bürgermeisterin Dittmer-Scheele betonte, dass die Freundschaft mit den Soldaten das gegenseitige Verständnis fördern werde. „Es ist ein neues altes Band, das uns verbindet. Wir werden auf die bestehenden Bande aufsetzen und bei gegenseitigen Veranstaltungen und Besuchen den Meinungs- und Erfahrungsaustausch pflegen“, so die Verwaltungschefin.

Sie habe keine Zweifel, dass sich die Gemeinde auf Hilfe und Unterstützung, wenn nötig, verlassen kann. „Sie dürfen sich sicher sein, dass wir Anteil nehmen, wenn Sie zu schwierigen und gefährliche Aufgaben aufbrechen müssen und unter Einsatz von Leib und Leben für unsere Werte eintreten“, sagte Dittmer-Scheele.

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