Schlüsselübergabe und Tag der offenen Tür

Alles neu: Westerescher Feuerwehrhaus ist fertig

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Mit Symbolcharakter: Architektin Bianca Witt (l.) und der stellvertretende Gemeindebürgermeister Günter Bassen (Mitte) bei der Schlüsselübergabe an Ortbrandmeister Uwe Rautenberg.

Westeresch - Von Hannes Ujen. Zur feierlichen Einweihung des erweiterten Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Westeresch begrüßte Ortsbrandmeister Uwe Rautenberg viele Gäste, darunter Kameraden, Ehrenmitglieder der Wehr, Mitglieder des Orts- und Gemeinderates, Vertreter der Verwaltung und beteiligte Handwerker.

„Vor nicht allzu langer Zeit wäre das Projekt in Westeresch nur schwer vorstellbar gewesen, denn es war nicht gänzlich unumstritten“, so Rautenberg. „Umso mehr freue ich mich, dass die Umsetzung nicht zu unüberwindbaren Konflikten in der Wehr wie auch bei den Bürgern von Westeresch und Wenkeloh geführt hat.“ Abgesehen von den kleineren Irritationen mit dem zwischenzeitlichen Baustopp sei alles reibungslos verlaufen. Alle am Objekt Beteiligten hätten die Baumaßnahme zielgerichtet vorangetrieben. „Wir haben an vielen Donnerstagen Lagebesprechungen abgehalten, um möglichst zeitnah zu verwertbaren Ergebnissen zu kommen“, berichtete der Ortsbrandmeister. „Von daher möchte ich an dieser Stelle allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit danken, ganz besonders auch unserer Architektin Bianca Witt.“

Gruß- und Dankesworte richteten Günter Bassen als Stellvertreter von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele, Gemeindebrandmeister Dieter Apel, Clemens Mahnken vom Kreisfeuerwehrverband, Ortsbürgermeister Ernst Behrens und die Architektin an die angetretenen Feuerwehrleute. Bassen überreichte schließlich den obligatorischen großen Schlüssel an Rautenberg, der sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedankte.

Erster Spatenstich im Juni 2016

Die Keimzelle des Gerätehauses stammt noch aus dem Jahre 1963, wurde dann im Jahr 1982 unter großem persönlichem Einsatz der Feuerwehrkameraden erweitert, allen voran durch den erst kürzlich gestorbenen Ehrenortsbrandmeister Friedrich Schröder. 30 Jahre später, im August 2012, stellte die Feuerwehr-Unfallkasse bei der Besichtigung des Feuerwehrhauses fest, dass die Einrichtung nicht mehr den gestiegenen Anforderungen und Standards entsprach. Ein Rahmen für die Bauwerkskosten wurde erstellt und schließlich erfolgte im Februar 2015 die Auftragsvergabe an Architektin Witt.

Nach diversen Besprechungen und Begehungen gab der Gemeinderat im Oktober 2015 grünes Licht für den An- und Umbau. Nach Erteilung der Baugenehmigung Anfang 2016 und den Ausschreibungen der Gewerke erfolgte der Baubeginn am 20. Juni 2016. Laut Frank Thies, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales der Gemeinde Scheeßel, wurden Aufträge an Handwerker in Höhe von 245 000 Euro vergeben.

Im Anschluss an die Übergabe nutzten interessierte Bürger die Gelegenheit zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten.

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