Ordnungsamtsleiter Frank Thies zeigt sich mit Beekebadsaison in schwierigen Zeiten zufrieden

„Alles gut jenseits der Besucherzahlen“

Trotz verkürzter Öffnungszeiten und einem verspäteten Saisonstart ist die Gemeinde mit den Besucherzahlen im Beekebad zufrieden.
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Trotz verkürzter Öffnungszeiten und einem verspäteten Saisonstart ist die Gemeinde mit den Besucherzahlen im Beekebad zufrieden.

Scheeßel – Die Eisenpforte am Helvesieker Weg hat sich vor gut einem Monat zum letzten Mal in der Saison geschlossen, bald wird das Wasser aus den beiden Becken gelassen, das Beekebad bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Fragt man Frank Thies nach einem Fazit zur Freibad-Saison, überschattet von verspäteter Öffnung und allerlei pandemie-bedingten Einschränkungen und Hygienemaßnahmen, so fällt die Antwort überraschend positiv aus. „In Anbetracht der Gegebenheiten erstaunlich gut“, meint der Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales, um gleich etwas zu relativieren: „Wenn man den Erfolg an den Eintrittsgeldern misst, natürlich nicht so schön.“ Aber wer würde das schon in einer solchen Saison erwarten?

16 200 Badegäste wurden gezählt, im Vergleich zu 56 000 im Vorjahr. Das erklärt sich durch die um sechs Wochen verspätete Öffnung, die durch die knapp zwei Wochen Verlängerung bis in den Oktober hinein nicht ausgeglichen wurde, aber auch durch die verkürzten Öffnungszeiten. Diese waren durch die Doppelbesetzung durch beide Mitarbeiter sowie das Schließen zum Zweck des zwischenzeitlichen Desinfizierens vieler Flächen nötig geworden. Einen Tag pro Woche war das Bad ganz geschlossen, an den übrigen Tagen wurden die Öffnungszeiten auf rund zwei Drittel der sonst üblichen Stunden eingedampft. Nichtsdestotrotz ist Thies zufrieden: „Das hauptsächlich von unseren beiden Mitarbeitern vor Ort erarbeitete Hygienekonzept ist gut aufgegangen“, lobt er Franziska Dreyer und Marcus Hils.

Aber auch den Besuchern gilt sein ausdrückliches Lob: „Sie waren sehr diszipliniert und haben dem Bad zum Großteil die Treue gehalten.“ Das habe vor allem für die wenigen Tage gegolten, an denen die Besucherbeschränkungen zu Schlangen vor dem Eisentor geführt hatten. Damals hatte die Gemeinde schnell reagiert und Pavillons vor dem Eingang aufgestellt, die etwas Schatten spendeten.

Inwieweit die ergriffenen Maßnahmen auch in der nächsten Saison nötig seien, werde sich zeigen. Rechtzeitig vor dem Start soll es eine Feedback-Runde mit den Beteiligten der Gemeinde geben, um die zukünftige Marschrichtung zu eruieren. „Einige Gäste haben sich für die generelle Einführung abgetrennter Bahnen ausgesprochen“, so der Verwaltungsmann. Auf jeden Fall gehe das Beekebad gut gerüstet in die neue Saison. „Wir sind gut aufgestellt und große Renovierungsarbeiten stehen nicht an.“  hey

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