Neue Initiative für Bedürftige 

Familien unterstützen Spenden-Aktion des Gemeinde-Elternrats: „Der absolute Wahnsinn“

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Peggy Miesner (v.l.), Claudia Kröger und Gabriela Villwock sind begeistert von den Spendenfreudigkeit Scheeßeler Familien.

Scheeßel - „Der absolute Wahnsinn!“ – so fasst Mitinitiatorin Peggy Miesner den Erfolg der vorweihnachtlichen Spendenaktion des Gemeindeelternrats zusammen. Gemeinsam mit der Vorsitzenden Claudia Kröger hatte sie vor allem Kindergarteneltern dazu aufgerufen, Spielzeug, Kleidung und andere Gegenstände des täglichen Bedarfs für Familien zu spenden und dazu neben Annahmestellen in den Kindergärten und Krippen sogar eine zentrale Annahmestelle im Kernort organisiert.

Und die Eltern ließen sich nicht lumpen: Am Ende konnte ein ganzer Transporter voller gut erhaltener, ausrangierter Gegenstände an den Kinderschutzbund Zeven, die Kleiderkammer des DRK und Simbav verteilt werden. Gerade die Rotenburger von der Anlaufstelle für junge Mütter und Familien seien dankbar gewesen, seien doch die eigenen Bestände nach einer Gutscheinaktion so gut wie leer gewesen. 

Aber auch die anderen Institutionen zeigten sich ob der erstmalig initiierten Aktion hocherfreut, wie Miesner festgestellt hat. Besonders freut sie: „Die abgegebenen Dinge waren fast ausnahmslos tadellos und qualitativ hochwertig.“

Den Löwenanteil hätten Spielzeug und Kleidung sowie Schuhe gehabt. „Das hat sich in etwa die Waage gehalten.“ An einen solchen Erfolg hatten die Initiatoren anfänglich nicht geglaubt: „Beim ersten Abgabetermin saß ich allein dort“, erinnert sich Miesner. In der zweiten Woche und nach einem weiteren Zeitungsaufruf „ist uns die Bude eingerannt worden – und es kommen immer noch Eltern, die spenden wollen, obwohl die Aktion längst vorbei ist!“ 

Mit acht ehrenamtlichen Helfern wurden die Sachspende gesichtet und den unterschiedlichen Stellen zugeordnet; anfallende Kosten übernahm, da der ausrichtende Gemeindeelternrat über keine eigenen finanziellen Mittel verfügt, spontan Miesners politische Heimat, die Gruppe 57.

Ob die Aktion eine Wiederholung findet? Darüber denken Kröger und ihre Mitstreiterinnen bereits nach. „Das hängt natürlich von der Manpower ab, so Miesner, „aber eigentlich müsste man das machen.“ 

hey

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