Abriss und Aufbau

Im Außenbereich tut sich bereits einiges: Dort wird unter anderem ein Flachdachanbau für den Kindergarten entstehen, der später die Gruppenräume beherbergen wird. Foto: BEIMS

Die Arbeiter sind im Außenbereich des Westerveseder Dorfgemeinschaftshauses mit dem Kindergarten bereits fleißig: Der Umbau hat in der vergangenen Woche begonnen. Dafür gibt es einen ordentlichen Zuschuss durch ein Förderprogramm.

Westervesede – Der Außenbereich hinter dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Westervesede sieht aus, als hätten dort ein paar überdimensionale Maulwürfe ordentlich gebuddelt. Doch die Bagger und Gerätschaften zeigen: Hier wird gebaut. Und das zur Freude der Westerveseder, denn die bekommen damit in den kommenden Monaten ein umgebautes Dorfgemeinschaftshaus mit einem Erweiterungsbau für den dort integrierten Kindergarten.

Insgesamt zwei Hochbau-Großbaustellen wird es in den kommenden Monaten in der Gemeinde Scheeßel geben: Neben dem Umbau des DGH steht auch die umfassende Sanierung des Rathauses an, die mit dem Auszug der ersten Verwaltungsmitarbeiter in ihre Übergangsquartiere bereits begonnen hat. Auch im DGH ist bereits die Küche leer geräumt worden, außerdem reißen die Arbeiter den daran angeschlossenen Anbau ab, der vor einigen Jahren in Eigenleistung von Ortsbewohnern errichtet worden war. „Er passte nicht mehr zu dem gesamten Konzept von DGH und Kindergarten“, erzählt Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) im Gespräch mit der Kreiszeitung. Außerdem sollen die alten Leitungen im Gebäude erneuert werden.

Die Nutzung im unteren Bereich des DGH wird durch die Umbaumaßnahmen optimiert, es entstehen multifunktionale Räume und behindertengerechte Toiletten. „Die beiden Räume, die der Kindergarten bisher nutzt, kommen dann der Dorfgemeinschaft zugute“, so die Verwaltungschefin. Dafür erhalten die Jüngsten des Dorfes einen neuen Flachdachanbau, in dem die Gruppenräume untergebracht werden – angepasst an die Bedürfnisse sowie Wünsche aus dem Ort. Künftig sollen dort altersübergreifende Gruppen im Ganztagsbetrieb eingerichtet werden. „Dafür wird mehr Platz benötigt, zum Beispiel durch Schlafräume“, sagt Dittmer-Scheele. Der Kindergarten bleibt aber nach wie vor mit dem DGH verbunden – durch die dort befindlichen Räume Büro, Küche und Toiletten.

„Die alte Schule hat eine hohe Bedeutung für die Ortschaft, es ist der Dorfmittelpunkt. Dort bestand seit Langem die Notwendigkeit, es den aktuellen Bedürfnissen anzupassen“, fügt die Bürgermeisterin hinzu – sowohl im Kita-Bereich als auch im DGH. Außerdem ist in Westervesede ein neues Baugebiet in Planung – ganz in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses. „Durch den Umbau werden zudem fünf Krippenplätze möglich, und der Bedarf danach ist groß. Vielleicht kommen auch Kinder aus anderen Ortschaften oder dem Kernort dazu.“

Während der Baumaßnahmen haben die Kinder aus dem Westerveseder Kindergarten übrigens ein Übergangsquartier im Osterveseder Kindergarten gefunden – dort nutzen sie einen Raum im angrenzenden Sporthaus, bis sie wieder in ihren neuen Räumen spielen und toben können.

Für den Umbau sind etwa 1,9 Millionen Euro veranschlagt, davon kommen 788 000 Euro als Förderung aus dem Städtebausanierungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Die Bauarbeiten werden etwa ein Jahr in Anspruch nehmen.

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