24 Wohngrundstücke in Ostlage

Abbendorf bekommt ein neues Baugebiet

Das Baugebiet „Hohes Feld“ in der Planzeichnung. Die Zuwegung soll über die Straßen „Vor dem Boorn“ und „Am Brink“ erfolgen.

Abbendorf - Hätte die Gemeinde freie Hand, sie würde wohl in jeder ihrer Ortschaften ruckzuck neues Wohnbauland entwickeln. Hat sie aber nicht – entweder aufgrund immissionsrechtlicher Vorschriften oder der Eigentumsverhältnisse. Was bleibt, sind oft nur einige wenige Baulücken. Größere Flächen – Fehlanzeige. Dennoch ist das Ziel im Rathaus klar definiert: Denjenigen, die in ihren Heimatdörfern bleiben wollen, Arbeit in der Nähe haben und bauen wollen, die Möglichkeit zu bieten, dies auch in die Tat umzusetzen. 

Eigenentwicklung nennt sich das Prozedere. Auf diese Weise soll einer Abwanderung der Einwohner in die größeren Städte entgegengewirkt beziehungsweise eine spätere Rückkehr ermöglicht werden.

In Abbendorf, dem 306-Seelen-Dorf nordwestlich von Scheeßel, ist es gelungen, den Gordischen Knoten zu durchschneiden. 18 Jahre ist es her, dass dort, im Bereich „Am Boormfeld“, zuletzt ein Neubaugebiet erschlossen wurde. Nun möchten private Investoren am östlichen Dorfrand, nördlich der Elsdorfer Straße (L 131), eine bisher noch landwirtschaftlich genutzte Fläche bebauen. Das als „Hohes Feld“ ausgewiesene Areal, rund drei Hektar groß, soll in 24 Grundstücke mit Größen zwischen 800 bis 850 Quadratmetern aufgeteilt werden. Maximal zwei Wohneinheiten pro Grundstück sind geplant, die von der Dachkonstruktion her das Landschaftsbild erhalten sollen.

Zuwegung über „Vor dem Boorm“ und „Am Brink“

Die Erschließung ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen, das heißt: Erst wenn mindestens 80 Prozent der Grundstücke im ersten (nördlichen) Abschnitt bebaut sind, soll der zweite in Anspruch genommen werden. Die Zuwegung führt über die Straßen „Vor dem Boorm“ und „Am Brink“.

Thema ist das Baugebiet am Donnerstag auch im Hetzweger Ortsrat. Dann geht es in der öffentlichen Sitzung im Abbendorfer Dörpshus mit Beginn um 19.30 Uhr vornehmlich um den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss. Mit einem Baubeginn ist zwischen Ende 2018 und Anfang 2019 zu rechnen. - lw

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