Verwaltung informiert über den Planungsstand für den Frühjahrsmarkt

Schausteller kaum zu locken

Sottrum - Der Frühjahrsmarkt in Sottrum soll attraktiver werden – für Besucher wie Schausteller. Seit gut einem Jahr arbeitet die gleichnamige Arbeitsgruppe an einem neuen Konzept für das Spektakel. Auch die Vereine werden ins Boot geholt. Im Ausschuss für Kinder, Jugend, Sport, Soziales und Kultur stellte Holger Bahrenburg von der Verwaltung die Planungen und Kostenkalkulation vor, bevor das Gremium über den Etat für die Veranstaltung befand.

Mittlerweile hat die Arbeitsgruppe zwölf Mal getagt und jede Menge Ideen gesammelt, die den gemeinsamen Markt von Gewerbeverein und Gemeinde beleben sollen. Kostenpunkt: zirka 14 000 Euro. Um die Außendarstellung zu verbessern, wird die Werbung komplett überarbeitet. Erste Plakatentwürfe seien vorgestellt worden. „Wir suchen etwas mit Wiedererkennungswert, etwas Plakatives“, erläuterte er.

Während der Termin auf das erste Juni-Wochenende vorgerückt ist, wird am angestammten Platz zwischen Rathaus und Heimathausgelände festgehalten. Die Besucher erwartet ein Potpourri aus Gewerbeschau, Markttreiben mit buntem Programm und Kirmes. Noch ist Letztere aber das Sorgenkind. „Es ist schwer, Schausteller zu bekommen – zum einen wegen des begrenzten Platzes, zum anderen wegen des großen Aufwandes für drei Tage“, weiß Bahrenburg. Trotz aller Bemühungen läge ihm bisher keine Zusage vor. Doch sei er guter Dinge. „Um das Angebot für die Schausteller attraktiver zu machen, sollte 2012 auf Standgebühren verzichtet werden.“

Überlegt werde zudem, den Markt bereits am Freitagabend mit einem Konzert im Festzelt zu eröffnen, damit es nicht einen Tag leerstehe. Daneben wird es auch ein Gewerbezelt und eine Aktionsbühne geben. Und: „Die Vereine machen alle mit“, so Bahrenburg.

Als Glanzpunkt ist für Sonnabend ein musikalischer „Hauptact“ abends im Festzelt forciert. Um die Markt-Einnahmen zu erhöhen, werde über ein Eintrittsgeld diskutiert. „Denkbar sind vier bis fünf Euro. Das ist auch für Jugendliche erschwinglich“, ist sich Bahrenburg sicher. Bei kalkulierten 200 Gästen kämen so neben erwarteten Standgeldern durch das Gewerbezelt (500 Euro) nochmal 1 000 Euro in die Kasse. Die Deckungslücke beliefe sich dann auf 12 500 Euro.

Um die Magnetwirkung des Marktes noch mehr zu steigern, regten die Grünen einen Bandwettbewerb an. Dietrich Adler zufolge gebe es in der Samtgemeinde viele Jugendliche auch außerhalb von Vereinen, die Musik machten. Ebenso seien Theatereinlagen denkbar. „Lasst uns doch einen Aufruf starten und Jugendlichen, die sich im weitesten Sinne im Kulturbereich engagieren, die Möglichkeit geben, sich im Festzelt zu präsentieren“, regte Adler an – und zwar über die Grenzen der Samtgemeinde hinaus. „Die Idee ist nicht schlecht“, fand auch Rainer Loss (CDU). Eine Plattform für die Jugend erkannte gar Hans-Jürgen Brandt (SPD).

Final empfahl der Ausschuss, 2012 für den Frühjahrsmarkt eine Summe von 10 000 Euro in den Etat einzustellen und auf Standgelder zu verzichten. · sbo

Grüne regen einen

Bandcontest an

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