Geburtstagsfeier vom Kulturbahnhof lockt mehr als 1.000 Besucher auf das Gelände des Heimathauses

Zwei Tage Party nonstop

Die Band Lost in Jersey zeigt, dass auch die jungen Bands professionelle Performance draufhaben.

Rotenburg - „Besser kann eine Geburtstagsfeier nicht über die Bühne gehen“, da waren sich die Gastgeber vom Rotenburger Kulturbahnhof (Kuba) und die mehr als tausend Gäste nach der zweitägigen Feier auf dem Gelände des Rotenburger Heimathauses einig.

Der Verein besteht seit zehn Jahren und hat sich in dieser Zeit zu einer Bandschmiede gemausert, die ihresgleichen im weiteren Umkreis sucht. Die Kuba-Bands der ersten Stunde, aber auch die Newcomer zeigten, was sie so drauf haben und das konnte sich sehr wohl sehen und hören lassen.

Die jungen Bandmitglieder von Daily Story sind als vierte Band aufgetreten und haben es so richtig krachen lassen. - Fotos: Goldstein

Bereits am Freitag begann das Festival mit dem Geburtstagsgruß der Stadt überbracht vom Bürgermeister Andreas Weber (SPD). „Der Kulturbahnhof hat eine wichtige kulturelle Funktion in der Stadt, insbesondere für die jungen Leute“, erklärte er. Weber erinnerte an die Anfänge mit wenigen Mitgliedern, die sich zunächst im alten Bahnhofstrakt einen Treffpunkt mit Tonstudio aufgebaut hatten. Der Bürgermeister versprach das aktuelle Gebäude gegenüber dem Bahnhof mit einer Dachsanierung aufzupeppen.

Der Leiter der Kreismusikschule, Tilman Purrucker, lobte die gute Zusammenarbeit mit Kuba. Er ist begeistert, mit welchem ehrenamtlichen Engagement die jungen Mitglieder und die alten Hasen des Musikgeschäftes dabei sind. Was dabei herauskommt, wenn alle an einem Strang ziehen, stellten die Bands eindrucksvoll vor.

Während die jungen Musiker die Bühne am Freitagabend für sich hatten, zeigten einen Tag später die Gründungsbands wie professionell bei Kuba gearbeitet wird. Den musikalischen Reigen eröffnete am Freitagabend die Band WN Tronics, gefolgt von D’Mens Band, Lost in Jersey, Daily Story und Projekt Tunderbolt. Die Musiker brachten das Zelt zum Beben und die zumeist jüngere Klientel so richtig ins Schwitzen, denn still stehen wollte bei den Sounds keiner.

Am nächsten Tag ging bereits ab 19 Uhr so richtig die Post ab. Bubbleland brachte die ersten Besucher auf Betriebstemperatur, gefolgt von Unlimited Rock und dem Headliner Lake. Am Ende kamen die „musikalisschen Ärzte“ von Gemeinschaftspraxis zum Einsatz.

go

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