Planungen für „Strandgold“

Beach-Club am Weichelsee soll im Juli starten

Grafik des Beach-Clubs am Weichelsee
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So soll der Beach-Club aussehen, wenn er im Juli am Rotenburger Weichelsee an den Start geht.

Noch fehlt die Baugenehmigung, aber im Juli soll es mit dem „Strandgold“ am Weichelsee losgehen. Der erste Schritt für das große Millionenprojekt.

  • Beach-Club mit Seecontainern soll dauerhaft bleiben.
  • Auftakt für weitere Projektstufen.
  • Organisatoren hoffen auf Start am Weichelsee im Juli.

Rotenburg – Roland Nielebock und Malte Janßen scharren schon ein wenig mit den Hufen. Möglichst im Juli wollen die beiden Geschäftspartner ihren Beach-Club „Strandgold“ am Rotenburger Weichelsee eröffnen. Und darum warten sie zurzeit recht ungeduldig auf die erforderliche Baugenehmigung vom Landkreis. Denn erst dann, wenn die vorliegt, können sie mit dem Bau beginnen.

Während also auf dem Gelände zwischen dem jetzigen Strandhouse und dem Seeufer von dem, was dort einmal stehen soll, noch nichts zu sehen ist, präsentieren Nielebock und Janßen zumindest schon einmal ein Bild vom „Strandgold“. Basis des Gebäudes sind mehrere Seecontainer – die nach der Fertigstellung von außen gar nicht mehr also solche zu erkennen sein werden. „Die Container werden jetzt von innen vorbereitet und eingerichtet“, sagt Nielebock, den man vor allem als Veranstalter des Ferdinands Feld Festivals kennt. Innen ist eine Verkleidung mitsamt einer Isolierung vorgesehen. „Die Hygienestandards werden wie in jedem gastronomischen Betrieb sein“, fügt Roland Nielebock hinzu.

Von außen ist eine schicke Holzverkleidung geplant, und als besondere Attraktion wird sich den Gästen von der Dachterrasse aus ein weiter Blick über den Weichelsee ergeben, der nur wenige Meter entfernt beginnt. Dieser Blick wird sich allerdings auch von den anderen Sitzplätzen im Außenbereich des Beach-Club genießen lassen. Auf dem Dach sind 50 Sitzplätze vorgesehen, im Außenbereich davor weitere 70. Sind die Container erst einmal fertig, werden sie angeliefert, aufgebaut und an die Versorgungsleitungen angeschlossen.

Für diesen ersten von mehreren Planungsschritten bis ins übernächste Jahr hinein machen Nielebock und Janßen als Gesellschafter der Strandgold Gastro und Event GmbH rund 400 000 Euro locker. Dazu gehört auch eine Sanitäranlage auf Zeit für die Gäste, die dann im kommenden Jahr durch neues Sanitärhaus ersetzen wird. Parallel dazu ist für 2022 auch die Neugestaltung der Caravan-Stellplätze vorgesehen, außerdem soll Ende des kommenden Jahres das Strandhouse verschwinden und Platz für einen Neubau machen, der in der Regie von Roland Nielebock liegt. Ein Neubau für ein gastronomisches Angebot – mit Saal, der bis zu 400 Sitzplätze bietet.

Malte Janßen (l.) und Roland Nielebock freuen sich auf die „Strandgold“-Eröffnung.

Die Planungen laufen weiter, viele Details müssen sich allerdings noch ergeben, sagt Nielebock. Er arbeitet mit dem Scheeßeler Planer Ralf Wiebusch zusammen. Eine Entscheidung ist allerdings schon gefallen: Der Beach-Club soll ein dauerhaftes Angebot sein – immer für die Saison von Mai bis Ende September. „Und wenn das Wetter mitspielt, auch noch länger“, so Nielebock.

Als Betriebsleiter wird sich Malte Janßen aus Bremen um das „Strandgold“ kümmern. Er ist gelernter Bürokaufmann, aber schon seit vielen Jahren in der Veranstaltungsbranche unterwegs. Er bestätigt, dass es zu bestimmten Anlässen auch größere Veranstaltungen am Weichselsee geben soll. Zuletzt hatte die Summer-Sensation immer viele vor allem junge Menschen an den Strand des Weichselsees gelockt.

Kooperation mit Hoteliers für Veranstaltungen

Veranstaltungen größerer Art sollen auch im Neubau an der Stelle des jetzigen Strandhouses möglich werden. „Hochzeiten, Geburtstage oder auch Neujahrsempfänge sind denkbar“, so Nielebock. Dieses Angebot mit Übernachtungsmöglichkeiten zu kombinieren, sei nicht angedacht. Nielebock liebäugelt da eher mit einer Partnerschaft mit den Hotels in der Umgebung. „Es gibt ja einige gute Angebote“, sagt er.

Alles in allem fließen 1,5 bis 1,7 Millionen Euro in das Projekt Weichelsee, bei dem vor allem die Naherholung an erster Stelle steht, so Nielebock und Janßen. Am liebsten würden die beiden jungen Männer schon jetzt mit dem Aufbau des Beach-Clubs beginnen. Sie hatten sogar zunächst den Juni für die Eröffnung im Auge. Doch Nielebock weiß um die Situation und die aktuellen Lieferengpässe in der Baubranche. Außerdem muss ohnehin erst einmal die Baugenehmigung vorliegen, auf die die beiden warten.

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