Einzug im September 2022 ist nicht gefährdet

Wohnheim-Bau im Zeitplan

Der Bau des neuen Wohnheims am Therkornsberg geht gut voran. Im September 2022 wird es laut Rotenburger Diakonissen-Mutterhaus bezugsfertig sein.
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Der Bau des neuen Wohnheims am Therkornsberg geht gut voran. Im September 2022 wird es laut Rotenburger Diakonissen-Mutterhaus bezugsfertig sein.

Rotenburg – Nur einen Katzensprung entfernt vom Hospiz „Zum Guten Hirten“ am Therkornsberg baut das Rotenburger Diakonissen-Mutterhaus ein Schülerwohnheim für Auszubildende der drei großen diakonischen Einrichtungen in der Kreisstadt. Die 90 Appartements in zwei Gebäuden sollen zum September kommenden Jahres bezugsfertig sein. „Der Termin steht“, sagt Nils Neumann von der PGN.

Die PGN Projektgesellschaft Nord tritt bei dem sieben Millionen Euro umfassenden Vorhaben als Generalunternehmerin auf. Die Überzeugung Neumanns überrascht zunächst, schließlich ist bundesweit von Materialengpässen, Fachkräftemangel und steigenden Baukosten die Rede. „Bei uns klappt das alles“, sagt Neumann. Die PGN Projektgesellschaft Nord arbeite in der Regel mit den gleichen Firmen zusammen – „und die haben sich rechtzeitig mit Material für diesen Bau eingedeckt.“ Nur einmal – im Juni – habe man mehrere Wochen auf Holz gewartet, aber sonst sei es bislang zu keinen nennenswerten Problemen dieser Art gekommen.

„Was haben wir auf dem Zettel?“ Diese Frage beantwortet das Unternehmen zwei Mal im Jahr im Rahmen eines Handwerker-Frühstücks. Nils Neumann im Gespräch mit der Kreiszeitung: „Dann können sich die Kollegen einen Überblick verschaffen und das alles für sich einordnen.“ Diese Übersicht mit Blick auf die anstehenden Projekte gibt Sicherheit auf beiden Seiten – und sorgt am Ende dafür, auch sportliche Ziele auf der Baustelle zu realisieren.

Beim Wohnheim am Therkornsberg ist das zu sehen. Das Erdgeschoss ist fertig, und baubegleitend sind dort auch schon die Fenster eingesetzt. Dahinter steckt ein anderes Verfahren, das sich aufgrund der Wiederholung anbiete, sagt Neumann. Außerdem gelange so weniger Feuchtigkeit in den Bau – entsprechend früher können die Installationen starten. „Das sorgt für eine erhebliche Zeitersparnis.“ Das Wohnheim wird mit zwei Voll- sowie einem Staffelgeschoss errichtet.

Was die Investitionen in der Kreisstadt angeht, hat sich das Diakonissen-Mutterhaus in den vergangenen Jahren „gemausert“, sagt Vorstand Matthias Richter. „Wir gestalten das Leben in der Stadt gut mit und nehmen dafür Geld in die Hand.“ Und das, was dort zurzeit am Therkornsberg entsteht, sei vorbildlich auch mit Blick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Gebaut werde nach dem KfW-40-Standard. Richter spricht von einem niedrigen Energieverbrauch. Neumann wird konkreter: „60 Prozent beträgt die Einsparung.“ Die beiden Gebäude lässt das Mutterhaus über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Wärme versorgen, das direkt auf dem 3 600 Quadratmeter großen Grundstück platziert wird. Ein Vorteil für die jungen Menschen, die dort einmal einziehen: „Die Nebenkosten fallen entsprechend geringer aus. Das ist gut, denn es handelt sich ja um Auszubildende mit entsprechendem Einkommen“, fügt Richter hinzu.

Viele der künftigen Bewohner werden für ihre Wege in der Stadt aller Voraussicht nach auf das Fahrrad zurückgreifen. Dennoch hat Matthias Richter den Plan, auch E-Car-Sharing anzubieten und Ladestationen dafür vorzuhalten. Details dazu kann er aber noch nicht nennen. Parkplätze gibt’s ebenfalls.

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