DRK-Feier zum 140. Geburtstag

Wichtige soziale Stütze der Stadt

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Siegfried Janke (v.l.), Hans Hastedt (DRK-Kreisverband), Fredy Stockmann (DRK (Aaltern/Belgien), Heinz-Günter Bargfrede, Mechthild Ross-Luttmann (Landesverband) und Hartmut Leefers. 

Rotenburg - Das Deutsche Rote Kreuz blickt in diesem Jahr auf 140 Jahre soziale Arbeit in Rotenburg zurück. Das nahm der hiesige Ortsverband Sonntag im Bürgersaal zum Anlass, während einer Feierstunde auf die geleistete Arbeit zurückzublicken und die frisch aus dem Druck gekommene erste und einzige Chronik den Gästen vorzustellen und zum Kauf anzubieten.

Der Vorsitzende Heinz-Günter Bargfrede blickte in seiner Begrüßung kurz auf die Entstehungsgeschichte seit 1876 zurück. Wegbereiter war der „Verein zur Pflege und Bekleidung der Armen“. Er gilt als Vorläufer des DRK-Ortsverbandes der Kreisstadt und das sei auch der Grund, warum am Sonntag Geburtstag gefeiert wurde.

Die Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes, Mechthild Ross-Luttmann, sprach in ihrer Festrede vom Innehalten und in die Zukunft sehen. „Unsere Vergangenheit prägt unser Handeln von heute ebenso wie das von morgen“, so Ross-Luttmann. Sie weckte Erinnerungen an Rot-Kreuz-Gründer Henry Dunant und seine Motivation zur Gründung der neutralen Hilfsorganisation. Jeder kenne heute das Rote Kreuz auf weißem Grund – ein unverwechselbares Symbol für Hilfe. Weniger bekannt sei die enorme Bandbreite der Angebote. Das DRK leiste erste Hilfe bei Unfällen, engagiere sich im Rettungsdienst, in der Sozialarbeit, versorge unter anderem Betroffene in Krisengebieten mit Nahrung und Zelten und kümmere sich um alleinlebende Senioren. Als Beispiel nannte sie den Einsatz beim Hurricane-Festival in Scheeßel. „Das DRK leistet jederzeit unbürokratisch Hilfe“, erklärte Ross-Luttmann. Der Ortsverband mit seinen rund 700 Mitgliedern leiste hervorragende Dienste in Bereitschaft, Sanitätsdiensten und Betreuungseinsätzen. Die Helfer aus Rotenburg hätten sich engagiert eingebracht und verdienten Respekt und Anerkennung.

Siegfried Janke stellte „seine“ Chronik vor. „Sie hat viel Schweiß und Geduld gekostet“, so der DRK-Schriftführer. Nicht ohne Stolz präsentierte er das Werk, das viele Gäste am Ende der Veranstaltung erwarben.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Duo „O´Carolan´s Delight“ mit irischen Weisen sowie die Gesangs und Folkloregruppe „Die goldene Brücke“ mit russischer Musik. - go

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