Wetter zum Jahreswechsel ungewiss

Weiße Weihnacht bleibt ein Wunschtraum

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Weiß wird es wohl in diesem Jahr nicht mehr. Das Wetter bleibt, so prognostiziert es der RK-Wettermann, bis zum Jahreswechsel mild und wechselhaft. 

Rotenburg - Von Reinhard Zakrzewski. Die Würfel sind gefallen: Statt romantisch weiß, steht die Ampel für die Weihnachtstage auf Grün. Alle Wettermodelle simulieren deutliche Plusgrade. Nur wie mild es wirklich wird, ist noch nicht ganz eingetütet. Für die Region Rotenburg und umzu liegen die Prognosen an Heiligabend derzeit bei mehr oder weniger nassen und trüben fünf bis sechs Grad maximal, in der Weihnachtsnacht bei null Grad.

Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag kräftigt sich ein Hoch über Westeuropa, und mit nordwestlicher Strömung gehen die Temperaturen in den Sinkflug. Höchstens drei bis vier Grad und Tiefstwerte um den Gefrierpunkt hat die Wetterküche an beiden Tagen im Angebot und am Dienstag vielleicht noch ein paar Spritzer Regen. Neben viel Nebel und Hochnebel ist zum Weihnachtsspaziergang hin und wieder die Sonne dabei.

Zwischen den Jahren geht es mit dem zu Nebel neigenden und relativ kühlen Hochdruckwetter weiter. Bei wenigen Plusgraden am Tag und Tiefstwerten um den Gefrierpunkt kann uns Petrus etwas Sprühregen schicken, doch auch ein wenig Sonnenschein. 

Richtung Jahreswechsel deuten sich mit heranrauschenden Atlantiktiefs wieder steigende Temperaturen an. Unter dem Strich sind winterliche Bedingungen selbst in den Hochlagen des Harzes nicht in Sicht. Was die Wetterküche zu Silvester an Knallern zu bieten hat, bleibt abzuwarten. Momentan ist eine wechselhafte und milde Witterung über den Jahreswechsel hinaus wesentlich wahrscheinlicher als ein Wintereinbruch.

Sollte die Prozession der Atlantiktiefs bis zum 6. Januar (Dreikönigstag), längstens 10. Januar, anhalten, könnte es selbst für den Hochwinter eng werden. Dann greift die zuverlässige Witterungsregel: „Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch keiner (kein strenger) mehr dahinter“. 

Sind nämlich der Dezember insgesamt sowie die Tage bis zu Dreikönig zu warm, das heißt, wärmer als im vieljährigen Mittel, so bringt der Januar (ab dem 7.) plus Februar in acht von zehn Jahren normale oder übernormale Temperaturen mit sich. Dabei sind einzelne, zumeist kurze winterliche Episoden, natürlich nicht ausgeschlossen.

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