Es gilt die „erweiterte 3G-Regel“

Warnstufe 1 für den Landkreis Rotenburg ausgerufen

Hand mit Corona-Schnelltest
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Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss an vielen Orten ein negatives Testergebnis vorweisen.

Rotenburg – Obwohl der Inzidenzwert mit neun neu gemeldeten Coronafällen sinkt und am Freitag bei 37 liegt, waren dieser als auch der Leitwert für die Belegung der Intensivbetten nach fünf aufeinanderfolgenden Werktagen über den vom Land vorgegebenen Grenzwerten, sodass der Landkreis Rotenburg ab Sonntag in die Warnstufe 1 rutscht.

Das bedeutet, dass es per Allgemeinverfügung zur Anwendung der „erweiterten 3G-Regel“ kommt. Somit haben nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete Zugang zu vielen Einrichtungen und Veranstaltungen.

Aktuell sind 153 Menschen im Landkreis an Covid-19 erkrankt, einer von ihnen muss im Krankenhaus behandelt werden. 196 Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Ab Sonntag gilt dann sowohl für Mitarbeiter als auch Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen der Behindertenhilfe die 3G-Regel. Genesen, geimpft oder getestet muss ebenfalls sein, wer in Restaurants sitzen und an Informations-, Kultur-, Sport- oder ähnlichen Veranstaltungen in Innenräumen teilnehmen möchte. 3G gilt bei Zusammenkünften, auch privaten, mit mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen, bei körpernahen und medizinischen Dienstleistungen wie Friseurbesuchen und Physiotherapie, sowie Sport im Innenbereich und in Beherbergungsbetrieben. Die Zutrittsbeschränkungen gelten auch für Innenbereiche von Zoos, botanischen Gärten und Freizeitparks.

Neue Coronaverordnung für Niedersachsen kommt bald

Als geimpft gilt, wessen Zweit- oder Johnson & Johnson-Impfung 14 Tage her ist. Bei Getesteten darf das Ergebnis des Schnelltests nicht älter als 24 und des PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein. Möglich ist ein Selbsttest unter Aufsicht, der dann 24 Stunden gültig ist. Als genesen gilt, wer einen Nachweis der Infektion, die mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt, vorweisen kann. Der Landkreis weist darauf hin, dass das Land kommende Woche eine neue Corona-Verordnung erlässt, die ab dem 23. September gelten soll und er seine Verfügung gegebenenfalls noch einmal anpassen muss.

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