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Waldspaziergang? Keine gute Idee!

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Von: Guido Menker

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Thorsten Schiemann (v.l.), Lena Maack und Nils Hoffmann vor einer herabgefallenen Baumkrone.
Thorsten Schiemann (v.l.), Lena Maack und Nils Hoffmann vor einer herabgefallenen Baumkrone. © Menker

Rotenburg – Die Wälder in und um Rotenburg herum, aber auch in den umliegenden Gemeinden, sind beliebte Ausflugsziele. In diesen Tagen allerdings warnt die Rotenburger Forstamtleiterin Lena Maack eindringlich davor, die Wälder für Spaziergänge aufzusuchen. „Die Bevölkerung sollte die Wälder unbedingt meiden“, sagt sie – und weist auf die große Unfallgefahr hin.

Nach den Stürmen der vergangenen Tage hat es viele Bäume erwischt – sie sind gebrochen oder sogar entwurzelt und liegen quer. Einige allerdings hängen schräg im Wald, können jederzeit komplett runterfallen. Darüber hinaus sind eine Reihe von Bäumen angeknackst – „da reicht mitunter schon ein kleiner Wind, und plötzlich fällt die Krone herab“, sagt Maack.

Mit Nils Hoffmann, Vorsitzender der Forst-Interessen-Gemeinschaft, und Ordnungsamtsleiter Thorsten Schiemann zeigt sie in den Weißen Bergen, wie gefährlich es zurzeit ist, auf den Wegen, aber auch abseits davon zu wandern. Auch dicke Äste sind abgebrochen und hängen dort in den Bäumen. „Es wird ein paar Wochen dauern, bis wir alles gesichert haben“, sagt die Forstamtleiterin. Zunächst sind die Hauptwege zu räumen, die auch als Rettungswege dienen. Dann geht es an den Straßen und nahe der Bebauung weiter. Dann erst knöpfen sich die Waldarbeiter die „Hänger“ vor, die jederzeit zu Boden gehen können.

„Wer also spazieren gehen möchte, sollte sich erst einmal andere Wege dafür aussuchen“, rät auch Nils Hoffmann, während sein Blick auf den blockierten Trimm-dich-Pfad fällt.

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