Waldjugendspiele in Rotenburg / Stechen um Platz 1 auf dem Uhu-Parcours

Am Ende sind alle Sieger

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Jäger Friedel Lossau mit seinem Jagdhund auf der vierten Station des Parcours. Hier beantworten Schüler der Klasse 4c (Stadtschule) Fragen zu den Aufgaben dieser Tiere.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Laut kreischten die Grundschüler der Gruppe 1 der Klasse 4a (Stadtschule Rotenburg) ihre Freude über den Sieg auf dem Uhu-Parcours heraus. Sie hatten gerade beim Tannenzapfen-Zielwurf das Stechen gegen die punktgleiche Gruppe 3 (auch Stadtschule) bei den Waldjugendspielen am Dienstag gewonnen.

Auf dem Luchs-Parcours belegte die Gruppe 2 der Klasse 4c von der Kantor-Helmke-Schule souverän mit fünf Punkten Vorsprung den ersten Platz. Dahinter sicherte sich die Gruppe 6 der gleichen Schule Rang zwei. „Gewinner seid ihr alle“, lobte Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber bei der Siegerehrung die Leistung aller Viertklässler aus der Kreisstadt und umzu.

Die mehr als 200 Schüler aus den Grundschulen in Bötersen, Waffensen, Hetzwege, Sottrum, Horstedt und Rotenburg haben im Unterricht gut aufgepasst. Die Experten von der Kreis-Waldmärkerschaft, die mit Unterstützung der Niedersächsischen Landesforsten und Naturschützern den Vormittag gestern organisiert haben, waren überrascht, was die Schüler bereits über die Flora und Fauna im Wald wussten.

„Unser Ziel, die Kinder für die Natur zu sensibilisieren, ist uns heute sicherlich gelungen“, erklärte Organisator Hans-Jürgen Bostelmann. Bei den Waldjugendspielen verbinden die Veranstalter Spiel, Spaß und echtes Waldwissen in einem kleinen Wettstreit.

Auf zwei identischen Rundkursen mit je 20 Stationen („Uhu“ und „Luchs“) waren nahezu 40 Gruppen im Rotenburger Ahe-Wald unterwegs. Dabei stellten sie nicht nur an Ort und Stelle ihr Wissen über Pflanzen und Tiere des Waldes unter Beweis, sondern auch ihre Geschicklichkeit. Zum Beispiel wollte ein Jäger wissen, wo Füchse leben (Erdbauten), was das Tier hauptsächlich frisst (Mäuse) und welche Krankheiten er übertragen kann (Tollwut, Bandwurm). Für richtige Antworten gab es Punkte.

Weiter ging es mit Fragen zu den Themen Holz und Klimaschutz. Beim Ameisenlabyrinth zeigten die Schüler außerdem, dass sie es nicht nur im Köpfchen haben, sondern auch mit den Händen gut umgehen können. Geschickt führten sie eine Kugel durch Bewegen des großen Holztabletts durch den Irrweg mit tückischen Löchern. Auch der Nagel-Balken und beim Tannenzapfen-Zielwurf hatten die Schüler viel Spaß.

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