Die Wärme kehrt zurück

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Der Herbst zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner besten Seite. 

Die kühlen Tage sind erst einmal vorbei, denn am Wochenende setzt sich warme Mittelmeerluft kurzzeitig bis nach Norddeutschland durch. Dabei werden am Sonntag die höchsten Werte erreicht. Für Montag gibt es aber noch Fragenzeichen. Grund ist eine Girlande von wellenden Tiefausläufern, die über die südliche Nordsee und Nordwestniedersachsen ziehen und deren Lage unsicher ist.

Rotenburg – VON Reinhard Zakrzewski. Nach einem stark bewölkten Sonntagvormittag mit vielleicht etwas Regen, sind noch vier Sonnenstunden zu erwarten. Dabei schleust ein mäßiger Süd- bis Südwestwind die Temperaturen in Rotenburg und umzu auf sehr angenehme 20 bis 22 Grad. Durch die zeitweise feuchte Nacht geht’s mit zwölf Grad. Am Montag überwiegt starke Bewölkung, und aus der Nacht heraus kann es anfangs noch etwas regnen. Je nach Wettermodell werden 17 bis 19 Grad erreicht. Nachts kühlt es erneut auf zwölf Grad ab. Richtung Wochenmitte nimmt die Regenneigung ab. Teils scheint die Sonne, teils bleibt es stark bewölkt. Am Dienstag sind 17 Grad möglich, am Mittwoch etwa 15 Grad. In den Nächten werden zehn beziehungsweise sechs Grad erwartet.

Dabei sind die hohen Temperaturen keine Ausnahme für diesen Monat. Besonders in der zweiten Dekade dehnt sich gerne ein Hoch über Mitteleuropa aus. Dies sind die klassischen Tage des goldenen Oktobers, wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt. Nach Auflösung von Morgennebel lassen dann die immer schräger einfallen Sonnenstrahlen Wald und Flur in einem üppigen Farbenrausch erstrahlen.

Bekannt ist der zentrale Herbstmonat aber auch für die letzten Warmluftschübe vom noch sommerlichen warmen Mittelmeer. Stimmen die Randbedingungen, sind selbst in der zweiten Dekade noch über 25 Grad nicht ausgeschlossen. Das war auch im vergangenen Jahr zu sehen, als am 13. Oktober mit 26,7 Grad in Rotenburg ein Dekadenrekord aufgestellt wurde. Danach geht’s mit den Temperaturen gewöhnlich deutlich bergab, während die Nebelneigung steigt. In klaren Nächten werden nun Fröste zunehmend ein Thema, worauf die Wetterweisheit „Oktoberhimmel voll Sterne hat warme Öfen gerne“ hinweist. Richtung Monatsende sind dann selbst weiße Überraschungen nicht ausgeschlossen: „Zu Ursula (21.) bringt’s Kraut herein, sonst schneit Simon (28.) noch darein“.

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