Vorschlag des neuen Rotenburger Jägerbataillons gefällt den Vorgesetzten nicht

Wappen fällt durch

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Auf den Einladungen zum Hubertustag prangt noch das nunmehr abgelehnte Logo des Jägerbataillons.

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Der stellvertretende Divisionskommandeur und Kommandeur der Divisionstruppen der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Ernst-Peter Horn, hat den Wappenvorschlag des neu aufgestellten Jägerbataillons 91 in der Rotenburger Lent-Kaserne abgelehnt.

Während das Zentrum für Innere Führung jenes noch als gut geeignet angesehen hatte, kam nun das klare Nein von vorgesetzter Stelle. Eine Begründung für die Öffentlichkeit gibt die Bundeswehr nicht. Der Ablauf von der Entwicklung bis hin zur Genehmigung oder Ablehnung sei genau festgelegt und es sei nichts Außergewöhnliches, dass ein Vorschlag abgelehnt werde, erklärte Oberstleutnant Guido Löbbering vom Bataillonsstab der Rotenburger Jäger.

Das abgelehnte Wappen des Jägerbataillons 91 bezog sich auf traditionelle Elemente der Jagd sowie der Infanterie. Der grüne Hintergrund des Schildes entspricht der Waffenfarbe des Truppengattungsverbundes. Die Zusammenführung von Hirschschädel und Hoplitenhelm stellt die Zugehörigkeit des Bataillons zur Jägertruppe sowie Infanterie heraus. Damit sollte die Geschlossenheit des Bataillons betont werden. Die zehn Geweih-Enden sollten den jungen und doch starken Verband symbolisieren. Die goldene Färbung verweist auf die Jägertruppe. Die Saufeder im Hintergrund steht für Entschlossenheit und Tradition und zeugt von der Verbundenheit mit der Jägerei.

Mit der Ablehnung stellt sich der Verband beim ersten öffentlichen Appell anlässlich der Gründung einer Patenschaft mit der Kreisstadt am Dienstag, 3. November, auf dem Pferdemarkt, wohl noch ohne ein Wappen vor. Die Diskussion, die über das Thema auf der Facebook-Seite des Jägerbataillons angelaufen war, wurde kurzfristig beendet – die Seite ist verschwunden. „Wir werden uns jetzt neu Gedanken machen, wie das Wappen aussehen könnte“, so Löbbering. Ein neues Wappen sei nicht von einem Tag auf den anderen zu erstellen. Es werde einige Zeit dauern, bis aus einem „Ideen-Pool“ vieler beteiligter Soldaten des Verbandes ein neues Wappen erstellt und vorgeschlagen werden kann. Dann beginnt die Genehmigungsprozedur wieder von neuem – und dann mit mehr Erfolg, hoffen die Soldaten.

go

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