Der 54-Jährige hängt noch eine letzte Amtszeit dran / „Ein tolles Team“

Volker Emshoff bleibt Unterstedter Ortsbrandmeister

Volker Emshoff ist nicht nur Landwirt, sondern auch Ortsbrandmeister.
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Volker Emshoff ist nicht nur Landwirt, sondern auch Ortsbrandmeister.

Unterstedt – Volker Emshoff hängt als Ortsbrandmeister in der Rotenburger Ortschaft Unterstedt noch eine letzte Amtszeit dran. Am Monatagabend Abend wird Bürgermeister Torsten Oestmann den 54-Jährigen für weitere sechs Jahre vereidigen.

Diese Gelegenheit im Rotenburger Rathaus will der engagierte Landwirt nutzen, um noch einmal den größten Wunsch aus Sicht der Unterstedter Feuerwehr zu formulieren: „Wir brauchen definitiv ein neues Feuerwehrhaus.“

Einen Platz dafür haben sich die Unterstedter auch schon ausgeguckt: Die „Ziegenwiese“ mitten im Dorf wäre ideal, sagen sie. „Unser jetziges Feuerwehrhaus ist von 1983, und es ist einfach zu klein geworden.“ Es genüge zudem ganz einfach nicht mehr den heutigen Ansprüchen, erklärt Emshoff, der für die CDU nicht nur im Orts-, sondern auch Stadtrat vertreten ist.

Emshoff selbst ist seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied in der Feuerwehr. Auf die ist er mächtig stolz. Und das hat gleich mehrere Gründe: Einerseits muss er nicht lange um Nachwuchs werben – „das ist ein Selbstgänger“. Darüber hinaus hat diese Sogwirkung der Feuerwehr auf junge Leute im Dorf zur Folge, dass Unterstedt – gemessen an der Einwohnerzahl – eine der größten Ortswehren im südlichen Landkreis hat. Die Quote liegt bei gut zehn Prozent. Natürlich habe die Feuerwehr zunächst einmal eine ganz zentrale Aufgabe, aber sie sei eben mehr, sagt der Ortsbrandmeister. Sie trage mit ihren Aktivitäten im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich ganz maßgeblich zum Dorfleben bei. „Wir sind nicht nur gut aufgestellt, sondern wir haben im Kommando auch ein richtig starkes Team“, bescheinigt Emshoff seinen Kollegen einen guten Job. Guter Zusammenhalt, keine Nachwuchssorgen – und doch ist zurzeit nicht alles Gold, was glänzt. „Corona macht es uns seit zwei Jahren schwer. Lehrgänge sind weitgehend weggebrochen, Dienste sind nur beschränkt möglich“, bringt es der 54-Jährige auf den Punkt.

Für die Stimmung in der Feuerwehr reiche es daher zurzeit nur zu einer Vier. Aber: „Das hat nichts an unserer Einsatzbereitschaft geändert – wir sind da. 24 / 7.“

Emshoff übrigens wandelt auf den Spuren seines Vaters Hans-Heinrich. Der ist mit mehr als 80 Jahren immer noch Mitglied der Altersabteilung und grüßt als Ehrenortsbrandmeister. 25 Jahre lang hatte auch er das Kommando geführt. „Feuerwehr spielt in unserer Familie eine große Rolle.“

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