8. Stiftungsabend im Gemeindezentrum

Virtuose Musik und ein exquisites Büfett

Die Künstler Tjark Folkerts (l.) und Suren Anisonyan wurden von der Vorsitzenden der Stiftung,Heidi Kohlmeyer, begrüßt. - Foto: go

Rotenburg - Die Vorsitzenden der Stiftung Kirche für Rotenburg, Heidi Kohlmeyer, hatte den mehr als 60 Gästen in ihrer Einladung für Freitagabend mehrere Leckerbissen musikalischer und lukullischer Art im Gemeindezentrum der Auferstehungskirche versprochen, und sie hatte keineswegs übertrieben.

Alle Gäste waren am Ende des achten Stiftungsabends mehr als begeistert. Und das nicht nur, weil die köstlichen Speisen auf dem Büfett sich wirklich sehen lassen konnten. Zum Gelingen hat das „Duo Folani“ mit seinem Programm – virtuose Musik und Erich Kästners „Die dreizehn Monate“ – einen großen Anteil gehabt. 

Die Mischung aus fetzigen und wehmütigen Klängen des Geigenspiels von Tjark Folkerts und des Cellisten Suren Anisonyan gingen den Zuhörern unter die Haut. Folkerts bewies zudem sein Talent zum Rezitieren. Die Zuhörer klebten förmlich an seinen Lippen, als er aus dem Gedichtzyklus des deutschen Dichters vorlas. Das mal heiter und dann auch mal wieder wehmütig geschriebene Werk Kästners verschmolz in der Symbiose mit der klassischen Musik zu einem beeindruckenden Ganzen. Dazu immer wieder anerkennender Applaus der Gäste.

Zuvor hatte Kohlmeyer in ihrer Begrüßungsrede das herrschende Zinstief angesprochen, das der Stiftung heftig zu schaffen macht, denn der Kapitalstock darf nicht angegriffen werden. Die Ausschüttungen daraus würden immer geringer werden. 

Die Idee, Spenden einzuwerben, statt auf Zustiftungen zu setzen, entspreche nicht den Zweck und Satzungen einer Stiftung. „Wir hoffen, einen anderen Weg zu finden“, so die Vorsitzende. Mit den in diesem Jahr ausgeschütteten Zinsen konnte unter anderem die Stelle der Küsterin der Auferstehungsgemeinde im bisherigen Umfang erhalten bleiben.

go

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