Am Donnerstag erscheint das Programmheft

Rotenburger VHS startet ins neue Jahr

Das neue VHS-Programm liegt zur Verteilung bereit.
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Das neue VHS-Programm liegt zur Verteilung bereit.

Rotenburg – Es passt zum bevorstehenden Frühjahr: Gemalte Blumen zieren die Titelseite des neuen Programmheftes der Volkshochschule (VHS) Rotenburg. Dieses Bild strahlt Optimismus aus. Und dieser Gemütszustand passt auch zum Team der VHS – trotz der Pandemie und der damit nach wie vor verbundenen Unsicherheiten. Das betont VHS-Chef Michael Burgwald. Der Start des Frühjahrssemesters der Volkshochschule (VHS) Rotenburg ist für den 7. Februar geplant.

288 Angebote auf 98 Seiten – fast sieht es so aus, als könne Corona der VHS nichts anhaben. Doch dem ist nicht so. „In den ersten beiden Pandemiejahren hatten wir es mit einem spürbaren Anmelderückgang zu tun“, erklärt Burgwald, während er mit einem zufriedenen Blick in dem Heft für das Frühjahrssemester blättert. Vor allem im vergangenen Jahr habe sich diese Entwicklung ganz erheblich im Ergebnis niedergeschlagen: „Der Rückgang ist zwar nicht dramatisch, aber aus dem Plus der Vorjahre ist inzwischen ein Minus geworden.“

Bei vielen Menschen kommt das Programmheft am Donnerstag zusammen mit der Rotenburger Kreiszeitung ins Haus, außerdem wird es dann auch an zahlreichen öffentlichen Stellen ausliegen. Bereits seit mehreren Tagen ist das neue Semesterprogramm schon online auf der Seite der Volkshochschule zu finden. „Wir wollten den Menschen Gelegenheit geben, die Feiertage zum Stöbern zu nutzen“, sagt Burgwald. Anmeldungen nimmt die VHS ab sofort entgegen – „am liebsten online“, so Burgwald. Diesen Weg wählten inzwischen ohnehin schon 80 Prozent der Kunden.

Das Angebot ist – wie gewohnt – sehr reichhaltig. Und das, obwohl Corona im Team der VHS sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. „Dadurch bleibt viel auf der Strecke.“ Fortbildungen etwa, aber auch die eigentlich ins Auge gefassten Schritte hin zur weiteren Digitalisierung. Burgwald: „Daher ist die Entwicklung zurzeit nicht so, wie wir sie uns eigentlich vorstellen.“

Immerhin aber steigt der Anteil an digitalen Angeboten, nicht zuletzt auch angetrieben von der pandemischen Lage und ihren Auswirkungen. Jedes fünfte Angebot geht digital über die Bühne – in der kaufmännischen Ausbildung, im Bereich der Sprachen sowie bei den Vorträgen. Das alles im Rahmen einer regionalen Kooperation der Volkshochschulen.

Diese Entwicklung ist zwar gewollt, aber Burgwald betont, dass der Präsenzunterricht weiterhin der wichtigste Pfeiler der Volkshochschule bleibe. Es gehe um Begegnungen, um Dialog, Diskussionen und gemeinsames Lernen. „Das ist ein Pfund, was wir haben, und es ist ein Grundbedürfnis.“

Bei Fragen einfach anrufen

Optimismus auf dem Titel und Viefalt auf den dann folgenden Seiten: „Corona ist zwar ermüdend und zum Teil auch demotivierend, aber wir lassen uns den Optmismus nicht nehmen“, versichert Burgwald. Das gilt auch für die Dozenten – 130 sind es diesmal. Es habe wenige Aussteiger, aber eben auch neue Kollegen im Team gegeben. Und sie alle besetzen in diesem Jahr wieder zahlreiche Themenfelder – „Kultur in der Stadt“, „Schulabschlüsse und Grundbildung“, „Berufliche Bildung und EDV“, „Mensch, Gesellschaft, Umwelt“, die „Junge VHS“, „Sprachen“, „Kulturelle Bildung, rreatives Gestalten“ sowie „Gesundheit, Ernährung“.

Vor allem im Bereich der Gesundheit hat die VHS die Angebote beziehungsweise die Zahl der Kurse ausgeweitet – beim Yoga beispielsweise, weil die Nachfrage entsprechend groß ist. Vor diesem Hintergrund hofft Burgwald auch weniger Zurückhaltung bei der Anmeldung als in den vergangenen zwei Jahren. „Kommen die Anmeldungen nicht, kann der Kurs nicht stattfinden.“ So einfach ist das. Anders ist die Situation bei den Sprachkursen für die Zuwanderer: Die müssen zum Teil noch länger warten, weil die Auslastung der Kurse deutlich reduziert werden muss. „Das ist gar nicht gut“, sagt der VHS-Leiter, denn der Berg, der noch bewältigen ist, sei enorm groß. Grundsätzliche gelte: Die Interessenten an den Angeboten der VHS sollten sich immer wieder über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Corona-Auflagen informieren. „Bei Unklarheiten kann man uns auch gerne anrufen“, sagt Burgwald. Die Vorsicht sei allerdings nachvollziehbar.

Fakt ist: Zurzeit gilt die 3G-Regel. Das könne sich bis zum Semesterstart aber noch ändern. Zugang für Kurse mit maximal zehn Teilnehmern bestehe also für Geimpfte, Genesene und Gestetete. Bei anderen Veranstaltungen mit 70-prozentiger Raumauslastung seien nur Geimpfte und Genesene willkommen.

Neben Blumen auf der Titelseite ergänzen weitere Werke von Künstlern aus der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke die Illustration des Programmheftes. Zusammengestellt hat es auch diesmal wieder Jobst Deventer. Alle weiteren Informationen zu den Angeboten und Anmeldungen gibt es im Programmheft selbst sowie online unter der Adresse www.vhs-row.de. Wer fragen hat, kann sich unter der Telefonnummer 04261/914518 direkt an das Team der Volkshochschule wenden.

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