Der Valentinstag steht vor der Tür / Viele sind auf der Suche nach Geschenken

Zwischen Herzen und Rosen

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Kirsten Lüdemann, Verkäuferin in der Confiserie „Arko“, stellt auf Wunsch der Kunden Präsentkörbe zusammen.

Und Birte Schleeßelmann - Von Jessica Ginter. Herzchenketten, rote Rosen oder Schokoladenpralinen. Am Sonntag ist es schon soweit: Der Valentinstag steht an. Ist es noch üblich, dass Verliebte sich beschenken oder sehen die Rotenburger das anders? Und was kommt am besten an?

Oft ist es schon im Schaufenster zu sehen: bald ist Valentinstag. Viele Geschäfte nutzen diesen, um ihren Kunden besondere Rabatte und Aktionen zu bieten. Die Confiserie „Arko“ rät zu selbst hergestellten, rosa Pralinen in Herzform. Doch nicht nur das Konfekt gibt es als Valentinsgeschenk zu kaufen, sondern auch Schokoladenherzen, Schokobärchen, Herzchen und Glücksschweinchen aus Marzipan sowie viele weitere Naschereien in Herzform.

Außerdem hängen in der Geschäftsstelle Dekoherzen in Rosa und Rot. „Die Geschäftsstellen sind einheitlich dekoriert“, erklärt die Verkäuferin Kirsten Lüdemann. Dies sei von der Hauptfiliale so vorgegeben.

Es ist ein Klischee, dass viele Männer den Valentinstag vergessen und erst auf den letzten Drücker etwas für ihre Partnerin besorgen. Doch auch für sie gibt es am Sonntag noch die Möglichkeit, Blumen zu kaufen: „Barenscheer“ hat laut Auskunft der Mitarbeiter als einziger Blumenladen in Rotenburg am Sonntagvormittag geöffnet. Nach der Erfahrung der Verkäuferinnen würden mehr Männer als Frauen einen Strauß zum Valentinstag kaufen, besonders beliebt: rote Rosen. Im Blumenladen „Rudolf Pilz“ an der Großen Straße geht der Trend jedoch weg von den roten Rosen, da diese durch die hohe Nachfrage teurer sind. Außerdem sei dort nicht zu beobachten, dass Männer eher Valentinsgeschenke kaufen als Frauen, so die Mitarbeiter. Dieses Jahr ist an der Großen Straße kein großer Valentinseinkauf nötig gewesen, da der Blumenladen am Sonntag nicht geöffnet ist. Die Kunden müssen also schon am Samstag kommen.

Doch nicht nur Blumen und Pralinen gehen an diesem Tag über die Ladentheke. „Liebesromane werden auch zum Valentinstag verschenkt“, erzählt Susanne Allas, Angestellte in der Buchhandlung Mauer. Außerdem gut verkaufen lassen sich Herzanhänger und Gutscheine. „Auf den letzten Drücker“ kämen besonders die Männer.

Mit dem größten Ansturm an Kunden in der Parfümerie „Schuback“ rechnet die Filialinhaberin Flemke Katzer erst am Freitag und Samstag. Am beliebtesten für Geschenke sind Parfüme – deshalb hat sie sich auch ein besonderes Rabatt-Angebot überlegt.

Wer zum Geschenk auch noch die passende Karte verschicken möchte, findet diese bei „Jette C“. Dort kommen Männer, um Geschenke zu kaufen, doch es ist schwer zu sagen, ob Frauen häufiger vorbeischauen, „denn sie sind ja sowieso da“, so die Verkäuferin Nicole Wetter. Symbole wie Blumen und Herzchen, häufig in rot, gehen auch bei „Jette C“ gut.

Und wie sieht es mit Kurztrips übers Wochenende aus? Im Reisebüro „Holiday Land“ haben die Mitarbeiter für dieses Wochenende nichts besonderes verkauft. Aber vielleicht bietet sich ein Ausflug ins Musical an – 25 Prozent Rabatt gibt es, wenn man bis Sonntag Karten kauft.

Eine Person bekommt einen ganz besonderen Valentinstag, denn beim Juwelier Maasch hat sogar ein Kunde einen Verlobungsring gekauft. Ketten oder Armbänder mit Herz-, Engel- und Unendlichkeitssymbolen laufen als Zeichen der Liebe auch immer gut.

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