Unterstedter Familie kommt mit dem Schrecken davon

Wohnhaus in Flammen

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Eisregen erschwerte am Brandort die Arbeit der Feuerwehren.

Unterstedt - Von Heinz Goldstein. In der Nacht auf Samtag ist gegen 2 Uhr unter dem Dach eines Einfamilienhauses an der Scheepers Riege in Unterstedt aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Von den drei Bewohnern wurde niemand verletzt. Nach Angaben der Rotenburger Polizei nehmen die Brandermittler Montag früh ihre Arbeit auf. Auch die Höhe des Schadens steht bis jetzt noch nicht fest. Er soll nach erster Einschätzung aber erheblich sein.

Wie wichtig Rauchwarnmelder sind, hat sich bei diesem Brand erneut gezeigt: Wie die Polizei informierte, hatten sie früh Alarm ausgelöst, und so konnten die drei Hausbewohner rechtzeitig und unverletzt das Haus verlassen.

Zum Zeitpunkt der Alarmierung war der angekündigte Eisregen in vollem Gange. Dieser erschwerte den Einsatzkräften die Anfahrt nach Unterstedt erheblich. Vor Ort eingetroffen, kam es bereits zu einer starken Rauchentwicklung und zu einem offenem Feuer im Dachstuhl.

Die Ortsfeuerwehr Unterstedt war zu dem Zeitpunkt bereits mit zwei C-Rohren und einigen Kräften vor Ort im Einsatz. Ein Angriffstrupp des Rotenburger Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs ging sofort mit Atemschutz in das erste Obergeschoss des Hauses. Zur Brandbekämpfung gingen sie mit einem C-Hohlstrahlrohr und Wärmebildkamera vor. Parallel wurde die Drehleiter vor dem Haus in Stellung gebracht, um dann einen Angriff mit Wenderohr über die Drehleiter durchzuführen.

Feuer in Einfamilienhaus in Unterstedt

Schnell war absehbar, dass die Anzahl der Atemschutzgeräteträger nicht ausreichen würde. Die Ortswehren Ahausen und Waffensen wurden zusätzlich alarmiert und vor Ort eingesetzt. Der Eisregen und die Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgten für erschwerte Bedingungen an der Einsatzstelle. Wurde in den Schläuchen kein Wasser gefördert, drohte das stehende Wasser in den Schläuchen einzufrieren.

Erst nach rund dreieinhalb Stunden war der Brand gelöscht, und Freiwilligen Feuerwehren rückten wieder ab.

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