Unsere Kolumne zum Stadtradeln

Schluss damit

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Der rasende Reporter radelt mit: Michael Krüger.

Von Michael Krüger. Genug geradelt! Der Drahtesel kommt wieder in den Stall, Schluss, aus und vorbei.

Drei Wochen bei Wind und Wetter durch die Gegend kurven, sich mit fiesen Autofahrern plagen, mit renitenten Fußgängern diskutieren. Das ist jetzt Geschichte. Auch der Nachwuchs hat genug. Wie anstrengend das ist! „Müssen wir jetzt auch mal drei Wochen nur Auto fahren?“, fragt das zum Mitmachen malträtierte Kind am letzten Tag des Stadtradelns, und der Erziehungsbeauftragte stimmt umgehend zu. Ab jetzt wird der Dieselschlot wieder voll angeworfen! Selbst für kürzeste Strecken eignet er sich, wenn ich die aktuelle Berichterstattung aus Wolfsburg richtig verstehe. Und die Kollegen machen mit, leben es vor. 86 Meter zum Bäcker mit der keuchenden Karre und Umweltplakette 2 an der Frontscheibe? Kein Problem. Alles gelogen, sagen Sie? Nicht alles leider. Mein Vorschlag: Machen wir weiter mit dem Stadtradeln. 52 Wochen jährlich, mindestens. Irgendwann klickt es dann vielleicht auch bei den Letzten, dass die Idee mehr ist als eine Drei-Wochen-Spaßaktion in der Stadt.

http://stadtradeln.de/rotenburg_wuemme2015.html

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