Unsere Kolumne zum Stadtradeln

Die Kernobst-Falle

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Redaktions-Radlerin Inken Quebe ist dabei.

Von Inken Quebe. Das Wetter in diesen Tag ist bedrohlich – zumindest für mich. Es ist regnerisch herbstlich. Das mag angesichts des Kalenderblattes nicht verwundern, bei mir weckt das allerdings unschöne Erinnerungen.

Der Boden ist an Straßen mit Obstbäumen bald übersäht mit Birnen und Äpfeln, die eine matschige Konsistenz erreichen. Das ist gefährlich. Das weiß ich. Mich erinnert das an eine unschöne Tour in meinem Heimatdorf, als ich etwa zehn oder elf Jahre alt war. Mit meiner Freundin ging es zu ihr nach Hause. Mit dem Rad, natürlich. Wagemutig wie wir waren, natürlich ohne die Hände am Lenker. Das sei eh viel cooler, dachten wir. Wir irrten. An einer besonders idyllischen Straße mit den schönsten Obstbäumen am Rand streckte es mich nieder: Ich bremste mit meiner Schulter und den Händen auf dem Asphalt. Das Ergebnis: eine aufgeschürfte, schmerzende Schulter, und die Hände sahen auch nicht besser aus. Seitdem behalte ich Lenker im Griff. Und meide Fahrradfahren im Herbst. Und matschiges Kernobst.

http://stadtradeln.de/rotenburg_wuemme2015.html

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