Unsere Kolumne zum Stadtradeln

Ein Abflug ins dunkle Nichts

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Redaktions-Radlerin Inken Quebe ist dabei.

Von Inken Quebe. Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen ist, liebe Leser, aber ich fahre am liebsten im Hellen Fahrrad. Da sehe ich, wo ich lang muss und was auf dem Boden liegt. Der Radweg ist rot, der Fußweg grau. Das weiß jeder. Das sieht auch jeder, der mit ausreichend Sehkraft gesegnet ist. Schließlich ist es hell.

Im Dunkeln ist der Unterschied nur noch minimal erkennbar. Jetzt werden Sie denken: „Hat die denn kein Licht am Fahrrad?“ Oh doch! Aber seien wir ehrlich: So richtig viel sehen wir trotzdem nicht. Und dann gibt es ja eigentlich auch noch die Straßenlaternen. Leider musste ich neulich Abend feststellen, dass auch die wenig Licht spenden, wenn im Lichtkegel mehrere, scheinbar übergroße Baumkronen stehen. Ist das Absicht?

Da fahre ich die Aalter Allee und die Glockengießerstraße herunter, sehe aber irgendwie zu wenig. Wo ist denn jetzt der Radweg? Fahre ich gleich gegen eine Bank? Oder Menschen? Oder Tiere? „Aus der Bahn!“, will ich beinah rufen. Bäume schön und gut! Die soll es geben. Meinetwegen auch große, sehr große sogar. Der Umwelt zuliebe. Aber dann bitte so, dass ich noch erkenne, wohin ich fahre. Ich hätte nämlich fast einen Abflug über den Lenker gemacht.

http://stadtradeln.de/rotenburg_wuemme2015.html

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