Unsere Kolumne zum Stadtradeln

Der Feind sind immer die anderen

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Der rasende Reporter radelt mit: Michael Krüger.

Von Michael Krüger. Linksfahrer, Abbremser, Überholverbot-Geschwindigkeits-Reduzierer, Drängler, Trödler, Telefonierer und fast sämtliche Trucker: Was habe ich mich aufgeregt über euch! Damals noch als Dauerpendler und Kilometerfresser auf der Autobahn, der schlimmste Feind stets: der andere Autofahrer. Jetzt bin ich aus- und umgestiegen, der Weg ins Büro nur noch ein paar Kilometer, also rauf aufs Rad und los. Und wer ist jetzt der Feind? Natürlich weiter die Autofahrer. Und Fußgänger, vor allem die mit Hund an langer Leine auf engen Wegen. Auch viele andere Radler; also zusammengefasst: wieder alle anderen.

Möglicherweise ist das etwas zugespitzt dargestellt, aber die Reaktionen einiger Leser in den vergangenen Wochen vor dem Start der „Stadtradeln“-Aktion scheinen das ja zu bestätigen. Kaum verkündet die Stadt die Teilnahme, schallt es laut: „Noch mehr Verrückte, die durch die Fußgängerzone brettern!“ „Geht lieber zu Fuß!“ „Und keiner kümmert sich um die Autofahrer!“ Vielleicht lohnt es sich doch, aus der Debatte etwas Fahrt herauszunehmen. Dafür könnten diese drei Wochen Stadtradeln wirklich gut sein. Sie könnten für Verständnis sorgen, den Blick für andere schärfen und zeigen, dass Rücksichtnahme für alle einfacher und womöglich sogar schneller zum Ziel führt. Wir testen das auch und steigen aufs Rad. Also Vorsicht, bitte – und Platz da gefälligst!

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