Kurzes, aber heftiges Gewitter ruft die Feuerwehr in Rotenburg auf den Plan

Umgeknickte Bäume und viel Wasser

In der Innenstadt flogen nicht befestigte Fahrräder umher, und auch Caféstühle wurden vom Wind davongetragen. - Foto: Menker

Rotenburg - Es war nur von kurzer Dauer, dafür aber äußerst heftig: das Gewitter, das am Nachmittag gegen 16.30 Uhr keine fünf Minuten über der Kreisstadt wütete. In der Innenstadt flogen Caféstühle und mehrere Fahrräder umher, und auch Artikel aus den Außenauslagen einiger Geschäfte wirbelten zum Teil durch die Luft. Dazu gab es reichlich Wasser von oben. Mit dem Gewitter sanken die Temperaturen stark ab, plötzlich war es ziemlich finster.

Heiko Mießner, Ortsbrandmeister der Rotenburger Feuerwehr, zieht zwei Stunden später im Gespräch mit der Kreiszeitung Bilanz: „Wir hatten bis jetzt acht Einsätze.“ 60 Kollegen seien allein in Rotenburg im Einsatz gewesen, in Waffensen waren es 15. Mit acht Fahrzeugen waren sie insgesamt unterwegs, so der Einsatzleiter.

Wie hier an der Brauerstraße knicktenbeim Gewitter mehrere Bäuume um, außerdem brachen dicke Äste ab. - Foto: Goldstein

Das Bild glich sich an mehreren Stellen: In einigen Fällen – zum Beispiel an der Brauerstraße sowie in Waffensen– waren Bäume umgeknickt und quer auf der Straße gelandet, am Wachtelhof, auf dem Kirchof sowie hinter Hamelberg an der Mühlenstraße und auch beim Rathaus waren große Äste aus den Bäumen gebrochen und heruntergefallen oder in der Krone hängen geblieben. In einem Fall landete einer der Äste auf dem Dach eines Autos. Personen, so war zu vernehmen, blieben unverletzt. dennoch hatten die Helfer jede Menge Arbeit, mussten zum Teil sogar die Drehleiter einsetzen, um an die abgebrochenen Äste zu gelangen.

Ganz anders war der Job im Edeka-Markt an der Verdener Straße: Dort war binnen kurzer Zeit jede Menge Wasser eingelaufen. Das musste wieder raus. „Insgesamt sind wir hier in Rotenbzurg glimpflich davon gekommen“, sagte am Abend Heiner van der Werp, Sprecher der Rotenburger Polizei. Die Einsätze sorgten stellenweise allerdings für Verkehrsbehinderungen, ergänzte Mießner.

Mit Blick auf die Vorhersagen bleiben er und seine Kollegen übrigens weiterhin in Alarmbereitschaft, denn während die ersten Einsätze fast alle erledigt sind, grummelt es auch schon wieder ganz heftig am Himmel über Rotenburg.  - men

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