Umfrage: Welche guten Vorsätze haben die Menschen für das neue Jahr?

Mehr Sport, weniger Fleisch

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Karin Klooß (66)
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Jürgen Göx (68)
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Inez Diercks-Hoops (50)
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Patrick Hollmann (23)
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Gilberto Gori (56)
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Marco Carrus (29)
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Johanne Schloen (60)
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Birgit Bretz (50)

Rotenburg - Von Jessica Ginter. Weg mit den Glimmstängeln, den Fettpölsterchen und dem vielen Stress im Job – viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Die Euphorie hält jedoch nicht lange an. Die Gründe dafür sind zahlreich: Keine Zeit, keine Lust oder das berühmte Verschieben auf morgen. Wir haben uns in Rotenburg umgehört und die Menschen nach ihren Vorsätzen für das Jahr 2016 befragt.

Mit Sekt und Silvester kommt für viele Rotenburger auch ein Motivationsschub. „Neues Jahr, neues Glück“, heißt es oftmals. Der Jahreswechsel ist bei vielen Menschen ein beliebter Zeitpunkt, neue Vorhaben anzugehen.

So sieht das auch Karin Klooß. Bereits seit acht Jahren nimmt sich die 66-Jährige pünktlich zum ersten Januar vor, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch im kommenden Jahr möchte sie dieses Vorhaben in Angriff nehmen. Aber: „An einen Erfolg glaube ich jedoch noch nicht so ganz“, sagt die Rotenburgerin. Ebenfalls auf ihrer To-do-Liste steht das Abnehmen. „Vor einigen Jahren habe ich es tatsächlich geschafft, 15 Kilo zu verlieren. Das möchte ich 2016 wieder schaffen!“

Jürgen Göx aus Bothel glaubt nicht daran, dass der Jahreswechsel Veränderungen mit sich bringt. Dem 68-Jährigen sei es jedoch wichtig, auch im nächsten Jahr viel Fahrrad zu fahren und sich so fit zu halten. „Die Hauptsache ist, dass man gesund lebt“, sagt er. Göx macht sich keinen Druck, falls er einen Vorsatz nicht erfüllt. „Ich bin ja selbst Schuld, wenn ich es beispielsweise nicht schaffe, auf meine Ernährung zu achten.“

Die Vorsätze von Inez Diercks-Hoops könnten dem einen oder anderen vermutlich bekannt vorkommen. Mehr Sport, eine bessere Ernährung und einen beruflichen Aufstieg strebt die 50-Jährige an.

Jedoch sehen das mit den guten Vorsätzen zum Neujahr nicht alle so: „Man braucht eigentlich keinen besonderen Anlass, um schlechte Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen“, erzählt Patrick Hollmann. Der 23-Jährige hält nicht viel von guten Vorsätzen zum Jahreswechsel, denn: „Wenn man unzufrieden ist und etwas in seinem Leben ändern möchte, muss man dafür nicht auf den 1. Januar warten.“

Die Eisdielenbetreiber Gilberto Gori und Marco Carrus halten es mit ihren Vorsätzen eher allgemein: „Wir nehmen uns vor, unsere Kunden genauso zufrieden zu stellen, wie auch im vergangenen Sommer.“

Die Teilnehmer der Umfrage zu den guten Vorsätzen für 2016 haben zwei klare Favoriten: Mehr als 30 Prozent wollen tatsächliche gar keine guten Vorsätze mehr fassen – denn das klappe eh nie, heißt es. Immerhin wollen etwa 40 Prozent der Teilnehmer im kommenden Jahr mehr Sport treiben. Auf dem dritten Platz steht der ganz grundlegende Vorsatz, ein besserer Mensch werden zu wollen. Auch das eigene Konsumverhalten beschäftigt die Teilnehmer der Silvester-Umfrage: Knapp über zehn Prozent wollen weniger Alkohol trinken, dicht gefolgt von jenen, die sich vorgenommen haben, im kommenden Jahr weniger Fleisch zu essen.

Und genau dies gelang der 60-jährigen Johanne Schloen. Vor zwei Jahren hatte sie ein veganes Kochbuch geschenkt bekommen. Seitdem hat sie ihre Ernährung umgestellt: „Ich lebe und ernähre ich mich jetzt größtenteils vegetarisch und möchte dies auch im nächsten Jahr beibehalten“, sagt sie. Dass die Vorsätze oftmals nicht lange eingehalten werden, hätte mehrere Gründe, so die Rotenburgerin. „Zum einen sind die Ziele häufig zu diffus und zu unkonkret. Viele Vorsätze sind zum anderen zu hoch gesteckt und viel zu unrealistisch.“

Birgit Bretz aus Rotenburg ist der Meinung, dass kaum jemand die Vorsätze durchhält. Aber sie hat einen Tipp, denn es gebe einen Unterschied zwischen „Vorsätzen“ und „Zielen“. „Man sollte sich kleine Ziele setzen, die auch realisierbar sind“, empfiehlt die 50-Jährige. Für sie persönlich heißt das im Jahr 2016: „Beruflich nochmal einen draufsetzen.“

Auch der Restaurantinhaber und Familienvater Meysam Saidniai Tehrani hält es weiniger mit Vorsätzen, dafür aber mit Wünschen für das kommende Jahr: „Dazu gehört unter anderem Gesundheit für meine Familie.“

Die 18-jährige Alina Weber nimmt sich für das Jahr 2016 vor, mehr zu lernen und auf ihre Ernährung zu achten. Sie stellt fest, dass sich die Vorsätze im Laufe der Jahre verändern. „Vor zehn Jahren hätte sich noch niemand vorgenommen, weniger Zeit am Smartphone zu verbringen!“

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