Alle Hände voll zu tun

Umfangreiche Bauarbeiten in den Rotenburger Schulen und Kitas

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Gleich neben dem Seniorenzentrum beginnt der Bau einer neuen Krippe, die Ende des Jahres fertig werden soll.

Rotenburg - Von Guido Menker. Wenn nicht jetzt, wann dann? Das Wetter ist gut, die Schulen sind menschenleer – eine optimale Zeit also, Neubaumaßnahmen zu starten und Umbauarbeiten in Angriff zu nehmen. In Rotenburg gibt es daher auch gleich eine ganze Reihe von Baustellen.

Den Überblick hat Stadtplaner Clemens Bumann. Auf die zurzeit laufenden Maßnahmen angesprochen, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Zunächst kommt er auf den Umbau in und vor einem der hohen Trakte der Realschule in der Ahe zu sprechen. Im Untergeschoss entstehen dort in mehreren bisherigen Klassenzimmern zwei Gruppenräume und ein Bewegungsraum sowie ein Mitarbeiterbereich für einen Kindergarten. Dabei handelt es sich um eine Interimslösung. Die muss so lange herhalten, bis der neue Kindergarten im Neubaugebiet an der Brockeler Straße fertig ist. Diesen wiederum baut bekanntlich das Diakonissen Mutterhaus. Bumann geht davon aus, dass dieser Neubau im September starten kann – fertig werden soll er bis zum Beginn des übernächsten Kindergartenjahres. Mit der Interimslösung in der Realschule lässt sich bis dahin der Bedarf decken.

Ganz ähnlich verhält es sich mit der geplanten neuen Kinderkrippe, die an der Wallbergstraße entstehen soll. Die Stadt plant auch dort einen Neubau – die Bodenplatte sei bereits gegossen, in der nächsten Woche beginne der Rohbau, so Bumann. In diesem Fall peilt die Stadt die Fertigstellung für Dezember an. Bis dahin bringt sie an der Realschule die Krippenplätze in Containern unter, die vor dem erwähnten Trakt stehen, der den Kindergarten im Erdgeschoss beherbergt. Um den nötigen Platz zu schaffen, erweitert die Stadt den vorhanden Bereich um vier weitere Einheiten.

Nach wie vor im Bau befindet sich noch der Trakt auf der anderen Seite der Realschule. Durch den Umbau des ehemaligen Bio-Traktes und einen zusätzlichen Anbau schafft die Stadt dort Platz für zwei weitere Jahrgänge der IGS Rotenburg. „Wir sind da im letzten Stadium“, berichtet Bumann. So muss das auch sein, denn eigentlich sollen zwei Jahrgänge dort mit Beginn des neuen Schuljahres einziehen. Das klappt nur bedingt: Der Neubau, so Bumann, könne erst zwei Wochen später bezogen werden. „Für die Übergangszeit wird es aber ganz sicher eine gute Lösung geben“, ist sich der Stadtplaner sicher.

Damit nicht genug. Auch auf dem Schulhof der Stadtschule an der Freudenthalstraße tut sich etwas. Der Baubeginn der neuen Mensa steht unmittelbar bevor. Die Anschlüsse seien verlegt und die Baustelle eingerichtet. Die Mensa soll bis zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2019 fertig werden. Parallel dazu laufen im Rathaus schon die Planungen für das nächste Mensa-Projekt. Dabei geht es um die Kantor-Helmke-Schule, die als nächstes dran ist. Mit diesem Bau-Paket wird deutlich: Die beauftragten Firmen, aber auch die Planer haben nach wie vor alle Hände voll zu tun.

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