Neuer Bushaltebereich

Umbau an den Rotenburger BBS startet

Die Berufsbildenden Schulen in Rotenburg erhalten eine neue Bushaltestelle direkt vor dem Haupteingang. Ein Bagger steht vor der Tür. Die Arbeiten haben begonnen.
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Bauzeit ein Jahr: Die BBS Rotenburg erhalten eine neue Bushaltestelle direkt vor dem Haupteingang.

Auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Rotenburg ist in diesen Tagen ordentlich was los: Eine Fachfirma hat mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen für den Bau einer neuen Bushaltestelle begonnen. Die lässt der Landkreis nämlich verlegen – vom jetzigen Parkplatz direkt vor den Haupteingang der Schule.

  • 38 Bäume müssen an den BBS Rotenburg weg.
  • Umbau erst in einem Jahr fertig.
  • Förderanträge für Millionen-Investition laufen.

Rotenburg - „Wir sind zunächst nur mit einem kleinen Bagger im Einsatz“, sagt einer der Arbeiter, ehe er die Motorsäge an einem von 38 markierten Bäumen ansetzt, die entfernt werden müssen, um auf dem Gelände Platz für Neues zu schaffen. Ende der Woche kommen größere Maschinen zum Einsatz – für die größeren Bäume. Im Vorfeld seien dafür ein artenschutzrechtliches Gutachten sowie ein landespflegerischer Fachbeitrag erstellt worden. Nach diesen Vorgaben werden im Herbst 106 heimische Baumneupflanzungen auf acht Ausgleichsflächen ausgeführt, schreibt der Landkreis. Dazu gehöre auch die Anlage einer Streuobstwiese hinter der Sporthalle der Pestalozzischule Rotenburg, heißt es.

Mit dieser Maßnahme schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits zusätzliche Parkplätze dort eingerichtet werden, wo zurzeit noch die bisherigen Bushaltehäuschen platziert sind, andererseits wird die Verkehrssituation für die Schüler, die mit dem Bus zu den BBS fahren, deutlich sicherer. Die vorhandenen drei Bushaltestellen am Rande des großen Parkplatzes sind nicht barrierefrei. Zudem sei die derzeitige Verkehrssituation nicht ganz ungefährlich, weil die ankommenden Schülerinnen und -schüler die Hauptzufahrt kreuzen müssen, um ins Schulgebäude zu gelangen. Eine barrierefreie Haltestelle nehme jedoch mehr Platz in Anspruch; deshalb sei ein reiner Umbau an jetziger Stelle nicht möglich. Daher hat sich der Landkreis nach Abwägung verschiedener Varianten für die Verlegung der Haltestellen direkt vor den Haupteingang der Schule entschieden.

Die Kosten für den kompletten Umbau beziffert der Landkreis mit zwei Millionen Euro. Fördermittelanträge sind an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und an den Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) gerichtet worden.

Haltestelle künftig vor dem Haupteingang

Neben den Haltestellen werde auch der komplette Eingangsbereich vor der Schule neu gestaltet, teilt der Landkreis dazu mit. Im ersten Schritt sind die Flächen jetzt erst einmal vorzubereiten. Ende Januar soll es dann mit den Entwässerungs- und Pflasterarbeiten weitergehen. „Um den aktuellen Bestimmungen des Wasserrechts zu entsprechen, werden Versickerungsmulden sowie große unterirdische Rückhaltesysteme verbaut“, schreibt Landkreis-Sprecherin Christine Huchzermeier in einer Info an die Presse. Zudem werde das Niederschlagswasser des Parkplatzes und der Zufahrt vorgereinigt und gedrosselt, bevor es in den Ahbeek eingeleitet wird. Der gesamte Umbau inklusive der Neugestaltung des Eingangsbereichs soll Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Fußgänger und Radfahrer können dann über einen neuen Weg von der Verdener Straße aus den Haupteingang erreichen. Außerdem werden neue Fahrradstellplätze angelegt, die teilweise überdacht sind. Im Bereich der alten Bushaltestellen entstehen weitere Parkplätze. Die jetzt dort vorhandene Buszufahrt von der Bundesstraße aus wird geschlossen.

Baustart für Lehrerparkplatz noch nicht terminiert

Im Bereich der BBS Rotenburg gibt es allerdings noch ein Problem: Es fehlen Parkplätze für Schüler und Lehrer. Ein reiner Lehrerparkplatz soll im rückwärtigen Bereich an der Castorstraße entstehen – ein Vorhaben, das nicht unumstritten ist. „Ich kann noch nicht sagen, wann genau die Arbeiten für den Lehrerparkplatz beginnen“, sagt Christine Huchzermeier auf Anfrage der Kreiszeitung. Die Planungen hätten sich ja hinsichtlich einiger Unstimmigkeiten verzögert, nun könne das Grundstück gekauft werden und dann die Planungen starten. Ein genauer Termin für den Baubeginn stehe daher noch nicht fest.

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