Junge Patientin auf der Kinderstation bekommt Besuch vom Weihnachtsmann

Überraschung für Alisha

Die Patientin Alisha hatte schnell Vertrauen zum Weihnachtsmann gefunden. - Fotos: Goldstein

Rotenburg - Die fünfjährige Alisha Rutz aus Ahausen ist vor wenigen Tagen im Rotenburger Agaplesion-Diakonieklinikum an den Mandeln operiert worden. Ihre Mutter Irene hat während des Krankenhausaufenthaltes in ihrem Zimmer übernachtet und stand ihr auch tagsüber liebevoll zur Seite.

Am Sonntag hat Alisha eine tolle Überraschung erlebt, die sie so schnell nicht vergessen wird. Die Fünfjährige spielte gerade mit ihrer Mutter am kleinen Tisch im Patientenzimmer, als vor der Tür ein lautes „Ho, ho, ho!“ zu hören war. „Das ist doch nicht etwa ...?“ Sie konnte den Gedanken nicht zu Ende spinnen, denn durch die Glastür erspähte sie bereits einen Mann mit weißem Haar und Bart, roter Kapuze sowie rotem Mantel. „Der Weihnachtsmann kommt“, rief sie aufgeregt ihrer Mutter zu – und das mit einem überraschten, aber glücklichen Kinderlächeln.

Der Weihnachtsmann alias Niels Kruse mit der Krankenschwester Isabel Ueltzen vom Diako.

Schnell hatte der Weihnachtsmann alias Niels Kruse den Raum betreten und sah in die strahlenden Augen der kleinen Alisha. Im Nu fasste die junge Patientin Vertrauen. „Wollen wir tanzen?“, fragte der Weihnachtsmann. „Gerne!“, sagte sie und schon tanzten die beiden zwischen den Betten im Zimmer. Dann schenkte der Weihnachtsmann ihr Schokolade und brachte ein viel größeres Geschenk mit: „Wenn alles nach Plan läuft, wirst du Montag entlassen und kannst Weihnachten zu Hause feiern.“ Das hätte er von der Krankenschwester Isabel Ueltzen gehört. Alisha schnappte sich Puppe „Isabella“, Stoffhund „Wuffi“ und Teddy „Bäri“, um ihnen die freudige Nachricht mitzuteilen.

In diesem Moment betritt der Weihnachtsmann das Zimmer.

Ein glücklicher Moment, auch für Niels Kruse, der seit sechs Jahren ehrenamtlich als Weihnachtsmann am 23. und 24. Dezember die jungen Patienten auf der Kinderstation besucht. Es sei ein tolles Gefühl für ihn, in die glücklichen Augen der jungen Patienten zu schauen und sie, wenn manchmal auch nur für einen Moment, von ihrer Krankheit abzulenken. Dieser Job sei für ihn eine Herzensangelegenheit. Und den will er im kommenden Jahr wieder machen. - go

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