Mittelalterliches Spektakel zu Pfingsten

Tross der Fogelvreien hält Einzug in Rotenburg

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Der Tross der Fogelvreien mit seinen Gauklern, Handwerkern, Rittern und Musikern macht Halt in der Kreisstadt.

Rotenburg - Viele Rotenburger und Gäste aus nah und fern treffen sich jedes Jahr zu einem mittelalterlichen Spektakel auf dem Heimathausgelände an der Burgstraße. Der Tross der Fogelvreien macht einmal mehr Halt in der Kreisstadt. Am Samstag, Glockenschlag 17 Uhr, öffnet das Treiben mit Musik, Gaukelei, Ritterleben und einem Ausflug in die fantastischen Vorstellungswelten unserer Vorfahren vom zehnten bis 15. Jahrhundert. Handwerker und Heerlager gehen ihrem Tagwerk nach, und es wird gefeiert zum Konzert der Musiker vom Scherbelhaufen. „Freut Euch auf eine fulminante Feuershow zum Einbruch der Dämmerung“, orakelt der Chef der Fogelvreien, Johannes Faget.

Am Pfingstsonntag wird um 11 Uhr das Stadttor geöffnet. Es steht das Spiel der Elemente auf dem Programm: Notstand im Feenreich – sterbliche Helfer gesucht. Alle Besucher sind aufgerufen, den Trollen, Kobolden und mystischen Gestalten in die Anderswelt zu folgen.

Seit Monden kann man es am launenhaften Wetter erkennen, und auch die Anzahl der gelegentlichen Verwirrungsmomente kündet davon: Die Feenfürsten sind im Zwist. Das liege daran, so Magier Magus, dass die Elemente sich im Ungleichgewicht befinden.

Der Spezialist für Elementarmagie und erfahrene Weltenwanderer weiß Rat: „Das Feenreich braucht die Hilfe der Sterblichen“. Nur sie können die Elementargeister herbeirufen und die Eifersucht der Elfenfürsten beilegen.

Familientag am Pfingstmontag ab 11 Uhr

Dafür müssen Rätsel gelöst, Zaubersprüche entschlüsselt und magische Artefakte gefunden werden. Nur mit denen kann der Magier den Zwist im Feenreich beilegen. Jeder Besucher, ob alt oder jung, wird am Sonntag ein Teil eines Sommernachtstraums.

Am Pfingstmontag ist ab 11 Uhr der Familientag angesagt. Neben günstigem Einlasszoll für die Familien und vielen Aktionen auf dem Markt geben die Ritter Einblicke in die mittelalterliche Welt. In den Heerlagern wird gefeiert und gekämpft, gewerkelt und gekocht. „So wird eine Zeitreise durch das Früh- bis ins Hochmittelalter lebendig“, so Faget. Auch auf dem Markt wird wie bereits am Sonntag wieder vieles geboten – die Gaukler geben ihr Bestes, und allerorten erklingt Musik und Gaukelkunst. Wer als Besucher in fantasievoller Gewandung kommt, bekommt den Einlasszoll ermäßigt, versprechen die Torwächter. - go

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