Tourow legt Info-Broschüre für die 24 Nordpfade vor / Flachlandwandern in idyllischer Natur

Wanderwege mit Qualität

+
Reinhard Brünjes (l.), Petra Welz und Udo Fischer präsentieren den Tourenbegleiter für die 24 Nordpfade.

Rotenburg - Von Guido Menker. Der Landkreis ist wanderbar – und zwar auf 24 verschiedenen Nordpfaden mit einer Gesamtlänge von 358 Kilometern. Passend dazu gibt es jetzt auch einen neuen Tourenbegleiter, den der Touristikverband Landkreis Rotenburg (Tourow) gestern Vormittag der Presse vorgestellt hat.

Auf 92 Seiten erfahren die Wanderfreunde und solche, die es werden wollen, alles zu den Routen in Niedersachsens erster „Flachland-Wanderregion“ – von der Länge und den an der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten, von der Wegbeschaffenheit, der Anreise mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie zum Verlauf der Route.

Darüber hinaus liefert der Tourow mit der Broschüre wichtige Allgemeininformationen zum Wandern im Landkreis Rotenburg, zu den Qualitätsmerkmalen und zur Beschilderung, damit auch wirklich jeder Wanderer sein Ziel erreicht. Die Broschüre ist mit einer Auflage von 30000 Exemplaren erschienen und beim Tourow zu haben. Das Gesamtprojekt ist erheblich vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg sowie von der Metropolregion Hamburg sowie von den Sparkassen gefördert worden. Nach sechs Jahren haben Tourow-Geschäftsführer Udo Fischer und sein Team das Projekt mehr oder weniger zum Abschluss gebracht, das ganz besonders auf Nachhaltigkeit setzt, also auch in den kommenden Jahren einer Begleitung bedarf. „Es waren zwischendurch auch dicke Bretter zu bohren“, sagte Fischer gestern. Schließlich zeichne sich das Projekt Nordpfade durch eine Kooperation vieler Stellen und Einrichtungen sowie der Städte und Gemeinden aus. Aus ursprünglich mehr als 80 Ideen für mögliche Wanderrouten sind am Ende 24 übrig geblieben, die nach und nach vorbereitet, ausgeschildert und dann auch beworben worden sind. Der Tourow-Vorsitzende Reinhard Brünjes mit einem stolzen Blick auf das Tourow-Team: „Der Tourenbegleiter dokumentiert das Ergebnis einer jahrelangen Arbeit.“ Diese Arbeit habe sich gelohnt.

Beteiligt an der Realisierung dieses Projektes waren auch die Niedersächsischen Landesforsten sowie die Untere Naturschutzbehörde, denn nicht jeder ausgeguckte Weg kann auch zum Wandern freigegeben werden. Einerseits geht es um Grundstücksrechte, andererseits auch darum, den Natur- und Umweltschutz im Blick zu behalten. Dennoch sind alle Beteiligten überzeugt, dem Wanderer ein idyllisches Angebot machen zu können. Auf sehr unterschiedlich langen Strecken – für Einsteiger, erfahrene Wanderer und Experten ist alles dabei – die Menschen können naturnahe und abwechslungsreiche Wege in der typisch norddeutschen Landschaft erleben. Wälder, Wiesen und Felder, Moore und Heideflächen sowie Flusstäler und Seen sind zu erleben.

Wer sich schon zu Hause informieren möchte, kann einerseits auf den Tourenbegleiter zurückgreifen, sich aber auch im Internet sowie auf Facebook schlau machen. Im Angebot ist darüber hinaus ein digitaler Wander-Navigator.

Siegfried Dierken vom Amt für regionale Landesentwicklung sprach von einem „herausragenden Projekt“, das mit viel Kreativität auf den Weg gebracht worden sei. Swen Wacker von der Metropolregion stieß ins gleiche Horn und versprach, dass das Potenzial an Wanderern in der Region sehr groß sei – immerhin fünf Millionen Menschen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Schiff für Atommüll-Transport steht in Obrigheim bereit

Schiff für Atommüll-Transport steht in Obrigheim bereit

Feuerwehr bekämpft Großbrand in Jacobs-Werk

Feuerwehr bekämpft Großbrand in Jacobs-Werk

Hurricane-Abreise am Montag: Was bleibt, ist Müll

Hurricane-Abreise am Montag: Was bleibt, ist Müll

Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr: der Montag

Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr: der Montag

Meistgelesene Artikel

Keine Rücksichtnahme

Keine Rücksichtnahme

Lent-Kaserne soll Namen behalten 

Lent-Kaserne soll Namen behalten 

Kommentare