Lebendiger Adventskalender startet am kommenden Sonntag

Täglich ein anderer Gastgeber

Cornelia Hagedorn Foto: men

Rotenburg - Von Guido Menker. Die Bandbreite ist groß. Auch in diesem Jahr beteiligen sich nicht nur Privathaushalte am lebendigen Adventskalender in der Stadt Rotenburg. Verschiedene Einrichtungen und Institutionen sind ebenfalls mit von der Partie, öffnen ihre Türen und laden jeden Interessierten ein, dabei zu sein. Immer um 18 Uhr, meistens für 15 Minuten. Am Sonntag geht es los.

„Die Termine waren ganz schnell vergeben“, sagt Amely Lißner. Als Pastorin der Stadtkirchengemeinde freut sie sich sehr darüber, dass diese Veranstaltungsreihe in Rotenburg inzwischen so gut verankert ist. Genau das bestätigt auch Cornelia Hagedorn, die in diesem Jahr die organisatorischen Fäden in die Hand genommen hat. „Den Menschen macht es offenbar Freude, Gastgeber zu sein“, sagt sie. Vielen Interessenten, die zu sich nach Hause einladen wollten, habe sie eine Absage erteilen müssen. Zu groß war die Nachfrage. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Zum Auftakt am ersten Advent gibt es für alle Rotenburger eine Einladung in die Rotenburger Kirchen. Mit im Boot sind neben der Stadtkirchengemeinde auch die Michaels- sowie die Auferstehungsgemeinde, die Kirche „Zum Guten Hirten“, die Kreuzkirche und auch die katholische Corpus-Christi-Gemeinde sowie die SELK. „Bei den Treffen am frühen Abend sind immer so um die 15 Gäste dabei“, weiß Cornelia Hagedorn. „Und es sind nicht immer dieselben“, fügt sie hinzu. Auch das zeige, wie groß das Interesse daran ist, sich in einer für viele Menschen eben auch hektischen Adventszeit einmal am Tag eine eher besinnliche Auszeit zu gönnen. Amely Lißner betont, wie schön es sein könne, sich jeden Tag ein wenig mehr auf das Fest zu freuen. Es gebe „kleine Impulse“, man komme miteinander ins Gespräch. „Und man kann sich bewusst machen, warum wir Weihnachten feiern“, sagt die Theologin. Für die kurzen Treffen hat Cornelia Hagedorn einen kleinen Wegweiser mit an die Hand gegeben. „Es ist schön, wenn wir jeweils mit einem gemeinsamen Lied starten, anschließend gibt es einen Impuls, der auch aus einer Geschichte hervorgehen kann.“ Zum Abschluss folgt ein weiteres Lied. Das war’s.

Die Einrichtungen, Vereine und Institutionen, die dabei sind, können sich im Anschluss an die eigentliche Veranstaltung ihren Gästen noch einmal etwas genauer vorstellen. Cornelia Hagedorn: „Es sind ja auch einige dabei, die viele Menschen noch nicht so genau kennen.“

Die Termine und Orte im Überblick

1. Dezember: Einladung in die Rotenburger Kirchen; 2. Dezember: Evangelische Lebensberatungsstelle, Glockengießerstraße 17; 3. Dezember: Offene Hilfen, Neuer Markt; 4. Dezember, Stadtkirche, „Im Turm“; 5. Dezember, Familie Weiß-Jäger, Fasanenweg 3; 6. Dezember: Auferstehungsgemeinde, Berliner Ring 19; 7. Dezember: Buchhandlung Müller, Goethestraße 24; 8. Dezember: Einladung in die Rotenburger Kirchen; 9. Dezember: Kita Michaelsgemeinde, Lönsweg 10 bis 12; 10. Dezember: Elfriede Wolter, Hahnenfußweg 11; 11. Dezember: Corpus-Christi-Gemeinde, Nordstraße 14; 12. Dezember: Beratungszentrum Rotenburger Werke, Goethestreße 22; 13. Dezember: Familie Unger / Meinecke-Richter, Buhrfeindstraße 10; 14. Dezember: Familie Dembowski, Stiftstraße 27; 15. Dezember: Einladung in die Rotenburger Kirchen; 16. Dezember: Rudolf-Schäfer-Haus, Große Straße 15; 17. Dezember: Haus am Bahnhof, Bahnhofstraße 17; 18. Dezember: Lebenshilfe, Bergstraße 1; 19. Dezember: Kaufhaus „Karo“, Am Neuen Markt 20; 20. Dezember: Kreuzkirche, Potsdamer Straße 100; 21. Dezember: Frost / Otzipka, Wilhelm-Richard-Straße 1; 22. Dezember: Einladung in die Rotenburger Kirchen; 23. Dezember: Cohn-Scheune, Am Kirchhof 1; 24. Dezember: Einladung in die Rotenburger Kirchen.

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