Suche nach Juwelen-Räubern wird in Lüneburg gebündelt

Polizei sieht Zusammenhänge

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Am 6. Januar wurde das Juweliergeschäft Maasch in der Rotenburger Innenstadt ausgeraubt.

Rotenburg - Eine heiße Spur gibt es im Fall der Juwelen-Räuber von Scheeßel und Rotenburg noch nicht, aber die Ermittler verfolgen mittlerweile Zusammenhänge. Das bestätigte gestern der Sprecher der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg, Thomas Mellentin. Die Taten von Scheeßel im November und in Rotenburg am 6. Januar dürften dem gleichen Täterduo zugeordnet werden.

In beiden Fällen wurden die Räuber als männlich und recht groß beschrieben. Das Vorgehen der stets Vermummten ähnelte einander, und die Polizei bringt weitere Taten mit dem Verbrecherduo und möglichen weiteren Komplizen in Verbindung: In Amelinghausen (Kreis Lüneburg) könnten sie ebenfalls am 6. Januar einen Überfall auf einen Getränkemarkt verübt haben, bei dem sie allerdings keine Beute machten. Und in Schneverdingen (Heidekreis) ist am 17. Januar ein Edelsteinhändler ausgeraubt worden.

Die Vorgehensweise lege die Vermutung nahe, dass es die gleichen Täter waren, heißt es in Lüneburg. Allerdings liefen bislang nur erste Maßnahmen, um ein genaues Profil zu entwickeln. Zusammenhänge mit weiteren Taten, auch überregional, seien nicht ausgeschlossen. Dafür werde die Ermittlungsarbeit mittlerweile gebündelt. Mellentin: „Wir sind da am Ball.“

mk

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