Streit um Weichelsee vorerst beigelegt / „Strandhouse“meldet Party an

Eiertanz ums Osterfeuer

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Es wird wohl doch ein Osterfeuer am Weichelsee geben – wenn auch deutlich kleiner als zuletzt.

Rotenburg - Von Michael Krüger. Am Rotenburger Weichelsee wird es aller Voraussicht nach doch ein Osterfeuer geben. „Strandhouse“-Betreiber Ulrich Schorpp hat bekannt gegeben, dass er bei der Stadt für den 27. März eine Party unter dem Motto „Eiertanz ums Osterfeuer“ anmelden wird.

Ende Januar war die Diskussion um die letzt öffentliche Traditionsveranstaltung dieser Art in der Kreisstadt entbrannt. Schorpp hatte damals erklärt, er könne die Auflagen der Stadt aus finanziellen Gründen nicht mehr erfüllen. „Es wird einfach zu teuer für uns“, sagte er damals. Zusätzliche Kosten in Höhe von „2000 bis 3000 Euro“ hatte er kritisiert, weil die Stadt nun schärfer auf alle Bestimmungen achte – nicht wirtschaftlich für eine öffentliche Veranstaltung, bei der kein Eintritt genommen werde. Frank Rütter, Leiter des Rotenburger Ordnungsamtes, hatte die Maßnahmen verteidigt. Zuletzt seien es beim Weichelsee-Osterfeuer rund 2000 Besucher gewesen, so die Rechnung im Rotenburger Rathaus. Und dafür gäbe es schließlich gewisse Vorkehrungen, die zu treffen seien. Auch wenn bislang noch nichts Schlimmeres passiert sei, müsse die Sicherheit verbessert werden: „Wir können eine gewisse Gefährdung nicht ausschließen.“ Von Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) hieß es, die Stadt empfinde sich nach den Beschränkungen bei der Bullensee-Maitour nicht als grundsätzlicher Spielverderber in Sachen Party. Die Regeln müssten aber eben beachtet werden, um Sicherheit zu gewähren.

Nun soll am Weichelsee alles eine Nummer kleiner werden. „Wir wollen das Osterfeuer symbolisch erhalten“, so Schorpp. Eine deutlich geringe Fläche für das Feuer selbst, dafür mehr Party im Festzelt. Die DJs Shumi und Balu sollen dort ähnlich wie zuletzt bei der „Summer Sensation“-Strandparty am Weichelsee im Mallorca-Zelt für den guten Ton sorgen. Für die Party im Festzelt soll auch Eintritt genommen werden, „maximal drei Euro“. Rechne sich die Veranstaltung auch über den Getränkeverkauf, könnte bei der Fortsetzung 2017 auch über kostenlosen Eintritt nachgedacht werden, so Schorpp.

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