Stimmbande begeistert Publikum

Rotenburger Konzert mit neuen Songs und Choreografie

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Die Chorleiterin sabelle Woehrle-Petermann verstand es, alle Ansesenden im Konzert mit einzubinden.

Rotenburg - Der gemischte Chor Stimmbande aus Bothel hat am Sonntagabend in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Rotenburg konzertiert. Die Akteure sagen von sich selbst: “Wir sind ein experimentierfreudiger Chor, der seit seiner Gründung 1987 in der Region zunehmend wegen seiner besonderen Auftritte beachtet wird.“

Das haben sie bei ihrem Auftritt erneut unter Beweis gestellt und begeisterten die Zuhörer im gut gefüllten Gotteshaus. Man merkte den Frauen und Männern an, dass sie mit viel Spaß und Engagement bei der Sache sind. So glänzten sie am Abend mal mit stimmungsvollen, dann wieder mit feurigen und manchmal auch mit theatralischen Liedern. Das Konzert trug eindeutig die Handschrift der Leiterin Isabelle Woehrle-Petermann, die seit Anfang 2015 die Aufgabe übernommen hat. Mit ihr ist die Performance weiter gereift.

Das Repertoire umfasst unterschiedlichste Stilrichtungen von Klassik bis Jazz, von Madrigal bis Pop. Für den Abend hatte die Chorleiterin ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Im ersten Teil vor der Pause ging es eher ruhiger zu. Mit dem israelischen Lied „El haderech“ (Der Weg) begann eine wunderbare Reise durch die Welt der Musik aus verschiedenen Kontinenten. Unter anderem auch aus Neuseeland. Hier verstand die Leiterin des Chores das Publikum im Gesang mit einzubinden. So trällerten auch nicht geschulte Stimmen den einfachen Text und das ins Ohr gehende Lied voller Inbrunst mit. Der Funke zum Publikum war damit endgültig übergesprungen.

Voller Begeisterung sangen die Mitglieder des Chores Stimmbande aus Bothel in der Rotenburger Kirche.

In der Pause gabs nicht nur kleine Snacks und Getränke. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den Chormitgliedern ins Gespräch zu kommen. Danach zeigte der Chor, dass er nicht nur über gute Stimmen verfügt, sondern es auch versteht, die Songs durch Choreografie zu würzen und haben mit ihrer Körpersprache den Liedern einen besonderen Touch gegeben. So ist es dem Cho gelungen, verschiedene Emotionen freizusetzen. Ob Songs aus Russland, Afrika oder der Karibik – teilweise unterstützt durch Djembé-Trommeln – alle haben das Publikum mitgerissen und in beste Stimmung versetzt. So war es nur eine logische Konsequenz, dass es am Ende stehende Ovationen gab und das Publikum mehrere Zugaben forderte. go

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