Ein starker Sommer

Stadtwerke verzeichnen gute Besucherzahlen im Ronolulu

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Das Freibad bietet eine willkommene Abkühlung bei den derzeitigen Temperaturen. Das spiegelt sich auch in den Besuchszahlen des Ronolulus in Rotenburg wider.

Rotenburg - Von Farina Witte. Sonne, Temperaturen um die 30 Grad und Ferienzeit. Das Wetter in den vergangenen Wochen hat die besten Voraussetzungen für Schwimm- beziehungsweise Freibäder geboten. Das bestätigt sich auch im Ronolulu in Rotenburg, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Reinhard David, Badleiterin Irena Rait und Stadtwerke-Vertriebsleiter Hans-Joachim Boschen berichten.

„Das ist der beste Monat seit fünf Jahren“, berichtet David. Boschen füttert es mit Zahlen: „Wir verzeichnen 25 Prozent mehr Besucher als im vergangenen Jahr zu der Zeit. Ein Rekord sei das aber nicht. Zumal zu bedenken sei, betont der Geschäftsführer, dass sich das gute Wetter für das Rotenburger Erlebnisbad nicht ganz so durchschlagend auswirke, wie in reinen Freibädern. Bei schlechtem Wetter kämen auch sonst Besucher, die dann das Hallenbad nutzen.

Das Wetter und die Urlaubszeit bedeuten volles Haus – eine Herausforderung für die Mitarbeiter. Die Personalplanung sei da schon mal, so Badleiterin Rait, „ein Kunstwerk“. Aber die Mitarbeiter wissen, dass in der Freibadsaison mehr los ist.

Wer im Ronolulu schwimmen möchte, muss sich an die Badeverordnung halten. Diese regelt auch, was im Schwimmbecken getragen werden darf, und was nicht. Eine Frau hatte dieser Zeitung gegenüber geäußert, dass es im Ronolulu neuerdings ein Burkini-Verbot gibt. Neu ist das aber nicht, sagen die Verantwortlichen. „Die Badeverordnung gibt es schon lange“, erläutert Boschen. Und darin sei das Tragen eines Burkinis nicht vorgesehen. Anlass, diese Verordnung zu ändern, gebe es nicht. „Wir haben uns auch damit beschäftigt“, so David. Die Meinungen zu dem Thema seien sehr unterschiedlich. Problematisch seien zum Beispiel hygienische Aspekte. Dass, was das Regelwerk zulässt, wären Wetsuits, erklärt Rait. Diese Anzüge aus Neopren verdecken die Oberarme und die Oberschenkel. Vor dem Schwimmbad soll demnächst eine Hinweistafel aufklären, welche Badekleidung im Ronolulu zulässig ist.

Gerade im Sommer, wenn das Schwimmbad voll ist, kann es auch durchaus mal zu Konflikten kommen – sei es unter Badegästen oder auch zwischen Mitarbeitern und Gästen. Dafür gibt es im Ronolulu seit 2016 einen Sicherheitsdienst. Dieser ist zu den Stoßzeiten, aber nicht jeden Tag, auf dem gesamten Gelände unterwegs. „Das hat sich bewährt, es ist wichtig für die Mitarbeiter“, meint der Geschäftsführer. Auch Badleiterin Rait bestätigt, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert. „Wenn mal etwas ist, kümmern sie sich darum, und wir können weiter der Aufsichtspflicht nachkommen“, erklärt sie. Gleichwohl sei der Sicherheitsdienst nicht nur dazu da, um bei Konflikten zu helfen. „Sie beantworten auch mal Fragen der Gäste.“

Während das Freibad gut besucht ist, ist der neue Saunabereich derzeit weniger gefüllt. „Das ist aber der Saison entsprechend“, meint Boschen. Die Besucherzahlen seien ähnlich wie in den vergangenen Jahren zur gleichen Zeit. „Momentan gehen eher nur die ,Profis‘ in die Sauna, die die zwölf Monate lang regelmäßig gehen“, so der Vertriebsleiter. Ein Anstieg werde erst wieder zum September hin erwartet, dem Beginn der Sauna-Saison, erklärt David.

Vom 13. bis zum 31. August wird dann das Hallenbad im Ronolulu für anstehende Wartungsarbeiten gesperrt. Neben der jährlichen Überprüfung der Schwimmbecken muss in dem Sprungbecken die Überlaufrinne beschichtet werden. Das sei eine größere Maßnahme, die viel Zeit in Anspruch nehme. „Die Planungen dafür laufen schon länger im Hintergrund“, erklärt David. Das Freibad hat dann bis zum 16. September geöffnet, wobei die Verantwortlichen flexibel seien und bei gutem Wetter auch länger die Becken im Freien betreiben würden.

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