Wettbewerb der Jugendfeuerwehren in Gnarrenburg: Mannschaft aus Barchel hat die Nase vorn

Starke Leistungen bei großer Hitze

Ein junger „Feuerwehranwärter“ der Oereler Wehr bei einem Löschangriff. - Fotos: van Rahden

Gnarrenburg - 400 Meter Staffellauf über die Tartanbahn, ein simulierter Löschangriff auf dem Feuerwehrgelände: Am Sonntag kämpften beim Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren insgesamt 27 Gruppen um den Sieg. Ausrichter war die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Gnarrenburg, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert.

Die Teilnehmer waren für den Wettkampf aus allen Abschnitten des Landkreises nach Gnarrenburg angereist. In Neuner-Gruppen mussten die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren dann zahlreiche Prüfungen absolvieren, die sie auf den Ernstfall vorbereiten sollen.

Im ersten Durchgang wurde ein Löschangriff simuliert. Die Gruppenführer musste mit ihren Maschinisten, Meldern sowie dem Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupps erfolgreich einen Brand bekämpfen.

Diese Gnarrenburger Nachwuchs-Brandschützerin klettert gerade aus dem Tunnel.

Dafür sollten sie aus einem offenen Gewässer das Wasser pumpen. Zumindest theoretisch. Denn trotz Sonnenscheins und sommerlicher Temperaturen wurden die Übungen „trocken“ durchgeführt. Die Jugendlichen bauten eine Saugleitung auf, überwanden Hindernisse, kletterten über eine Leiterwand und durch einen Kriechtunnel. Zum Abschluss mussten jeweils vier Teilnehmer dann Knoten auf Zeit machen. Für alle Aufgaben hatten die Gruppen insgesamt sechs Minuten Zeit. Abzüge gab es von den Schiedsrichtern zum Beispiel für falsch gegebene Kommandos, mangelhafte Ausrüstung und Zeitüberschreitungen.

Auf dem Sportplatz nebenan stellten die Gruppenmitglieder dann ihre Fitness unter Beweis. Während eines 400 Meter langen Staffellaufs mussten sie beispielsweise einen C-Schlauch aufrollen, sich in kürzester Zeit mit Gürtel, Helm und Handschuhen ausrüsten und über ein Laufbrett rennen. Am Ende des abwechslungsreichen Wettkampftages hatte die Mannschaft aus Barchel die Nase vorn. Sie gewann den Kreiswettbewerb vor den Gruppen aus Basdahl und Klenkendorf.

Für die Gnarrenburger, die den fünften Platz erreichten, war vor allem der Weg das Ziel, denn mit der umfangreichen Organisation des Wettkampfes blieb nur wenig Zeit zur eigenen Vorbereitung. „Ohne Spaß geht nichts“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Jungen. „Wir wollen mit dem Wettbewerb vor allem zeigen, dass Gemeinschaft, Einsatzwillen, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein an erster Stelle stehen. Ohne die ist der beste Platz nichts wert.“ Denn die Aufgaben könnten nur gemeinsam gemeistert werden.

Technische Aspekte spielten an dem Wettkampftag eine genauso wichtige Rolle wie der mentale Einsatz sowie die Entwicklung des Gruppengefüges. 

ivr

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