Stapel beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Michael Schröck ist realistisch

„Die Chance steht 18:3“

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Michael Schröck bei der Präsentation.

Stapel - In gut vier Wochen ist es soweit: Dann stellt sich Stapel im niedersächsischen Landeswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ erneut einer Prüfungskommission. „Wir sind am 24. September um 16 Uhr an der Reihe – also wohl die letzten. Aber ich hoffe nicht das Letzte“, erklärt Michael Schröck vom Organisations-Team rund um den Wettbewerb und lacht. Vom 22. bis 24. September besichtigt eine Jury die verschiedenen Dörfer in ganz Niedersachsen.

Wie die Chancen auf den Sieg des kleinen Ortes stehen? „Wir werden auf jeden Fall gewinnen – zumindest an Gemeinschaft“, ist sich der Bürgermeister der Gemeinde Horstedt sicher. Dass es tatsächlich noch eine Runde weiter in den Bundeswettbewerb geht, schätzt Schröck ganz realistisch ein: „Die Chance steht 18:3.“ Auf nur drei der 18 Teilnehmer reduziert die Jury das Feld nach diesem Wettbewerb. „Die anderen Dörfer sind schließlich auch ganz gut“, so Schröck.

Auf eines der anderen Dörfer als stärksten Konkurrenten möchte er sich nicht festlegen. „Wir müssen uns über uns Gedanken machen und unsere Stärken und Schwächen vernünftig präsentieren, das ist das wichtigste“, schätzt der 59-Jährige ein. Zu gewinnen sei dagegen nur Beiwerk, „auch wenn meine Mitstreiter den Sieg sicher gerne nach Hause holen möchten“. Er selbst ist als Architekt für den Part „Bauliche Gestaltung“ zuständig.

Alle Beteiligten der Arbeitsgruppen setzen sich am 4. September noch einmal zusammen, um den „Fahrplan“ für die neue Besichtigung zu entwickeln. „In der Vorstellung sind wir dann freier, es bleibt aber bei 90 Minuten von der Begrüßung bis zur Verabschiedung“, berichtet Schröck. Die eigene Leistung in der letzten Runde sei bei den Stapelern insgesamt sehr gut angekommen. „Es waren viele Helfer daran beteiligt, also hat nicht nur einer etwas gesagt. Dann ist es abwechslungsreicher.“

Zu den Konkurrenten im Landeswettbewerb gehört Vrees (Emsland). Der knapp 1700 Einwohner große Ort hat in den vergangenen zehn Jahren bereits oft beim Vorgängerwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewonnen und sicherte sich 1995 den Bundessieg. Auch Böddenstedt (Landkreis Uelzen) hat sich 1991 schon den Titel auf Bundesebene gesichert. Daneben tritt Stapel gegen Wolfshagen im Harz (Landkreis Goslar), „HoKeBü“ (Hoheging, Kellerhöhe und Bürgermoor, Landkreis Cloppenburg), Ottenstein (Kreis Holzminden), Hemeln (Göttingen), Harber (Peine), Wulfelade und Dudensen (Region Hannover), Jarlingen/Ahrsen (Heidekreis), Garlstedt (Osterholz), Aschen (Diepholz), Sandhatten (Oldenburg), Auen-Holthaus (Cloppenburg), Ohne (Grafschaft Bentheim), Dornum (Aurich) und Detern (Leer) an.

iq

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