Standort Nummer 59

Umweltbildungszentrum erhält Anerkennung vom Land Niedersachsen

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Das Umweltbildungszentrum im Neuen Magazin auf dem Heimathausgelände ist jetzt offiziell „Außerschulischer Lernstandort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Urkunde und das Türschild dazu hat Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (M.) an UBZ-Geschäftsführerin Anja Schulenberg und BSW-Chef Thomas Lauber überreicht.

Rotenburg - Von Guido Menker. Das Rotenburger Umweltbildungszentrum (UBZ) ist bereits seit dem 1. Februar als „Außerschulischer Lernstandort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vom Land Niedersachsen anerkannt.

Doch erst jetzt hat es die zuständige Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) geschafft, vor Ort das dazugehörige Zertifikat und gleich auch das passende Türschild zu überreichen.

Das Rotenburger Umweltbildungszentrum – im Neuen Magazin am Heimathaus beheimatet – gibt es bereits seit dem 1. Februar 2014. Trägerin ist die gerade erst 30 Jahre alt gewordene Biologische Schutzgemeinschaft Wümmeniederung (BSW). Deren Vorsitzender Thomas Lauber sowie die UBZ-Geschäftführerin Anja Schulenberg haben die offizielle Anerkennung aus den Händen der Ministerin freudstrahlend entgegengenommen. 

Dafür hatten BSW und UBZ im Neuen Magazin eine Feierstunde vorbereitet. Neben dem Ersten Kreisrat Torsten Lühring waren auch Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD) sowie Vertreter der Schulen eingeladen worden, mit denen das UBZ ganz eng zusammenarbeitet.

Offiziell außerschulischer Lernort

Mit der Anerkennung vom Land wird das UBZ offiziell in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernorte aufgenommen, betonte die Ministerin. „Für die Schulen ist es ganz entscheidend, dass sie auch auf Erfahrungen in einem solchen Netzwerk zurückgreifen können“, so die Ministerin. 

Es sei aber auch für das UBZ ganz wichtig, weil es so nicht immer das Rad neu erfinden müsse, sondern durch die Vernetzung mit anderen außerschulischen Lernstandorten wichtige Erfahrungen austauschen und konkret die eigene Arbeit weiterentwickeln könne. Frauke Heiligenstadt sprach daher vom Aspekt der Qualitätsentwicklung. 

„Damit die Verknüpfung zwischen Schule und außerschulischem Lernstandort tatsächlich gut klappt, haben wir entsprechende Anrechnungsstunden zur Verfügung gestellt.“ Damit werde eine pädagogische Begleitung möglich. Es geht um fünf Schulstunden. Dafür hat sich der 46-jährige Lehrer Axel Berkenkamp erfolgreich beworben. Er unterrichtet Biologie und Physik am Gymnasium am Wall in Verden. „Verden ist noch ein weißer Fleck, was Bildung für nachhaltige Entwicklung angeht“, sagt er. Zumindest für seine Schule könne sich sein Engagement in Rotenburg lohnen.

Kinder und Jugendliche an Umweltthemen heranführen

Dass es sich für Rotenburg und die umliegenden Gemeinden lohnt, ist aus Sicht von Andreas Weber unbestritten: Er erinnerte an die vielen verschiedenen Projekte, durch die Kinder und Jugendliche an Umweltthemen herangeführt werden. Der Bürgermeister: „Wir freuen uns über die Anerkennung.“ Die Stadt unterstütze Initiativen zur Umweltbildung sehr gerne. 

Zuvor hatte Torsten Lühring betont, dass das UBZ eine „harte Prüfung“ bestanden habe und somit für weitere fünf Jahre mit jährlich 15.000 Euro vom Landkreis unterstützt werde. „Diese Arbeit ist für das Schulleben ganz entscheidend“, sagte er, „es ist toll, was sie hier machen.“ Rotenburg ist der 59. anerkannte außerschulische „Lernstandort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Land. Die Stadt unterstützt das UBZ mit 16.000 Euro jährlich.

Es sollte an diesem Nachmittag auch noch Kaffee und die Gelegenheit geben, sich auszutauschen. Zuvor stand ein Rundgang über das Heimathaus-Gelände auf dem Programm. An praktischen Beispielen wollten Lauber und Schulenberg den Gästen nämlich veranschaulichen, um welche Projekte es unter anderen geht. Auch der beliebte Forscherbauwagen stand für die Gäste bereit. Danach musste die Ministerin wieder los – zur Übergabe der 60. Anerkennung.

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