Standort bleibt weiter im Blick

Rotenburg bemüht sich um Kino-Grundstück

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Auf dem nach wie vor unbebauten Grundstück an der Mühlenstraße könnte ein Kino entstehen.

Rotenburg - Schon länger schwebt Bürgermeister Andreas Weber (SPD) vor, ein Kino nach Rotenburg zu holen. Seit fast zwei Jahren verfolgt er diese Idee. Bislang sind die Pläne allerdings an einem geeigneten Grundstück gescheitert. Zuletzt bestand seitens der Stadt und eines Kinobetreibers Interesse an einem Grundstück an der Mühlenstraße, das nach wie vor unbebaut ist. Der Kinobetreiber hält diesen Standort auch für geeignet, wie Weber erklärt. Denn falls ein Kino in der Kreisstadt gebaut wird, sollte es zentral liegen. Der Eigentümer hat zwischenzeitlich allerdings beschlossen, das Grundstück selbst zu bebauen, wie er der Redaktion mitteilte.

Das ist das gute Recht des Eigentümers, bewertet Weber. Gleichzeitig möchte er diesen potenziellen Kinostandort noch nicht von der Liste streichen. Für eine Bebauung müsse auch der Eigentümer zunächst eine Planung beim Landkreis einreichen und das Baurecht bekommen. „Wir hoffen, dass wir ihn noch überzeugen können, uns dass Grundstück für ein Kino zur Verfügung zu stellen“, so Weber.

Interessanter Kinostandort

Nicht nur die Lage macht das Grundstück an der Mühlenstraße als potenziellen Kinostandort interessant, es ist auch groß genug. Unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes wäre es möglich, ein Gebäude zu bauen, in dem vier bis fünf Kinosäle Platz fänden. Im vergangenen Jahr hat es in der Politik Diskussionen über die lange leer stehende Fläche gegeben. So äußerten sich die Mitglieder des Ausschusses für Straßen- und Tiefbau, dass die Bauzaunelemente eine Gefährdung der Verkehrssicherheit dargestellt hätten. Allerdings sei dies mit dem Eigentümer geklärt. Mittlerweile hat dieser die Elemente entfernt, sodass das Areal einsehbar ist. Er hält es mit einem Tor verschlossen.

Alternativen gibt es derzeit keine. Andere Flächen seien zu weit außerhalb der Stadt und kämen daher auch nicht für den Kinobetreiber infrage. Ein Kino würde die Stadt deutlich aufwerten, meint Weber. „Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist für Jung und Alt ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung.“

faw

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