FDP-Mann Moor fliegt von der Liste

Stadtrat-Wahl am 11. September ohne die NPD

Im Vorfeld der Kommunalwahl am 11. September geht es zurzeit um die Frage, welche Parteien und Wählergruppierungen zugelassen werden. Bei der Stadtratswahl in Rotenburg zum Beispiel hat die NPD diese Zulassung nicht erhalten. - Foto: Menker

Rotenburg - Wenn es am 11. September um die Zusammensetzung des Rotenburger Stadtrates geht, steht die NPD nicht zur Wahl – und das, obwohl sie einen Wahlvorschlag eingereicht hat. Diesen hat der Wahlausschuss der Stadt gestern Abend allerdings nicht zugelassen. Grund: Die NPD hätte bis Montagabend, 18 Uhr, mindestens 30 Unterstützerunterschriften abgeben müssen.

Das hat sie trotz einer Erinnerung nicht getan, heißt es. Stattdessen habe sie versucht, per E-Mail ihren Wahlvorschlag zurückzuziehen. Das sei formal so aber nicht möglich, heißt es. Nun verweigert ihr der Wahlausschuss die Zulassung.

Raus ist auch das bisherige FDP-Stadtratsmitglied Alexander Moor. Er hat es nämlich versäumt, seine Zustimmungserklärung zu unterschreiben. Damit fliegt er von der Liste. Um die 34 Sitze im Rotenburger Stadtrat bewerben sich nun neun Parteien und Wählergruppen: die CDU mit 33, die SPD mit 26, Bündnis 90 / Die Grünen mit zwölf, die WFB mit drei, die FDP mit drei, die Alfa mit einem, die AfD mit einem, die FW mit sechs und die WIR mit elf Kandidaten. 

Zur Ortsratswahl in Mulmshorn treten die CDU, SPD, FW sowie Hans-Peter Cordes als Einzelkandidat an, in Unterstedt die CDU, SPD und Grüne, in Waffensen nur CDU und SPD.

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