Vier Radtouren zum Abschluss

Stadtradeln endet mit Rekord

+
Andrea Rieß (v.r.) und Bürgermeister Andreas Weber geben Stadtradel-Star Wilfried Petschel nach der Abschlusstour seinen Autoschlüssel zurück.

Rotenburg - Von Farina Witte. Noch ist der letzte Kilometer nicht eingetragen, denn dafür bleibt noch bis Samstag Zeit. Doch schon jetzt, am Ende des Stadtradelns in Rotenburg, steht fest: Es ist so viel gefahren worden, wie bei keinem der vorherigen drei Teilnahmen der Kreisstadt an der Aktion. 175.000 Kilometer stehen am Sonntag für die Rotenburger Bilanz fest.

Das angepeilte Ziel die 200.000 zu erreichen, könnte knapp werden, meint Bürgermeister Andreas Weber (SPD). „Aber die 185.000 Kilometererreichen wir sicherlich noch.“ Die zweite Woche sticht mit 66 186 Kilometern besonders raus. „Das ist die stärkste Woche, die wir je hatten“, freut sich Andrea Rieß vom Umweltamt der Stadt. Rieß und Bürgermeister Weber sind allerdings überzeugt davon, dass die dritte Woche diesen Rekord noch einstellen wird.

Bei den Abschlusstouren, die 40, 30, 20 und 20 Kilometer lang waren, haben am Samstag mehr als 90 Fahrradfahrer mitgemacht und so noch einmal etliche Kilometer gesammelt. Die Stadt und der ADFC hatten für den Abschluss Strecken rund um Rotenburg ausgewählt. „Wir wollten einmal alle Ortschaften Rotenburgs ansteuern“, erklärt Manfred Petersen vom ADFC die Route der 40 Kilometer langen Strecke. 

Die erste Gruppe startet um 10 Uhr am Neumarkt. Ihre Tour ist 40 Kilometer lang und führt durch alle Rotenburger Ortschaften. Foto: Goldstein

Es ging von Borchel über Mulmshorn, Waffensen und Unterstedt wieder zurück nach Rotenburg. Der Rückweg führte die 40 Teilnehmer über die Große Straße zum Pferdemarkt. „Den Abschnitt entlang der Fußgängerzone haben wir selbstverständlich unsere Räder geschoben“, erzählt Petersen. Die Radler, die 30 Kilometer zurücklegten, fuhren ebenfalls über einige Rotenburger Ortschaften. Die beiden kürzeren Touren blieben jeweils weitestgehend im Stadtgebiet.

Wieder am Pferdemarkt angekommen, hat Rieß den drei Stadtradel-Stars ihre Autoschlüssel wiedergegeben. Der vierte von ihnen, Michael Weichert, hat kein Auto, freut sich aber trotzdem einer der Stadtradel-Stars gewesen zu sein. „Es hat Spaß gemacht“, erzählt Weichert, der seine Fahr-Leistung vom vergangenen Jahr noch mal übertroffen hat. Aber auch wenn kein Stadtradeln ist, sei das Fahrrad sein Hauptfortbewegungsmittel. 

So geht es auch Harald Liebelt, Christoph Dembowski und Wilfried Petschel, den weiteren Stadtradel-Stars. „Ich habe das Auto überhaupt nicht vermisst“, sagt Demobowski, und fügt an, dass es nun noch unbedeutender für ihn geworden sei. Ähnlich sieht es auch Liebelt, der seit jeher mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. „Hier in Rotenburg kann man alles gut mit dem Fahrrad erreichen“, meint er.

Wie sehr das Fahrradfahren und das Stadtradeln in der Stadt an Bedeutung gewinnt, zeige sich auch an den Teams, meint Weber. 85 waren dieses Mal aktiv. „Da haben wir einen deutlichen Sprung gemacht.“

Rotenburger Stadtradeln - das Finale am Samstag

 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte
 © Heinz Goldstein/ Farina Witte

Noch bis Samstag können Kilometer nachgetragen werden, dann steht das Rotenburger Ergebnis endgültig fest. Die aktivsten Teams und Einzelfahrer werden bei der Preisverleihung im Rathaus am Dienstag, 14. August, ausgezeichnet. Die Stadt ehrt dann noch einmal die Stadtradel-Stars und verlost unter allen Teilnehmern eine Reihe von Sachpreisen und Rotenburger Zehnern. 

Bis dahin ist allerdings noch nicht bekannt, auf welchem Platz die Kreisstadt niedersachsen- und bundesweit gelandet ist. „Bis zum 30. September können Kommunen in ganz Deutschland noch mitmachen. Dann dauert es noch eine Woche, bis die letzten Ergebnisse feststehen“, so Rieß. Bisher ist die Kreisstadt niedersachsenweit auf dem zweiten Platz in ihrer Größenklasse.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Mittlerweile 80 Tote bei Brandkatastrophe in Kalifornien

Mittlerweile 80 Tote bei Brandkatastrophe in Kalifornien

Bedrohliche Stimmung: Proteste gegen Migranten in Tijuana

Bedrohliche Stimmung: Proteste gegen Migranten in Tijuana

Geflügelschau in Hoya

Geflügelschau in Hoya

Farbiges Leder ergänzt den modischen Materialmix

Farbiges Leder ergänzt den modischen Materialmix

Meistgelesene Artikel

375 Jäger bei Treibjagd rund um den Trochel 34 Wildschweine zur Strecke

375 Jäger bei Treibjagd rund um den Trochel 34 Wildschweine zur Strecke

Wrestling-Größen in Wittorf: Fliegende Körper und bebende Bretter

Wrestling-Größen in Wittorf: Fliegende Körper und bebende Bretter

Vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf der B440

Vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf der B440

Helfer retten Igel

Helfer retten Igel

Kommentare