Digitale Service-Punkte

Auf dem Pferdemarkt und am Bahnhof: Infos auf 55-Zoll-Bildschirmen

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Direkt vor dem Rathaus weihen Bürgermeister Andreas Weber (v.l.), die Verwaltungsfachangestellte Inga Bäsmann, Stadträtin Bernadette Nadermann und CDU-Ratsherr Frank Westermann die neue Info-Stele ein.

Rotenburg - Von Guido Menker. Frank Westermann (CDU) hatte für die Initialzündung im Stadtrat gesorgt – jetzt ist aus seinem Vorschlag Realität geworden: Die Stadt Rotenburg hat zwei digitale Service-Punkte auf dem Pferdemarkt sowie am Bahnhof installiert. Die Info-Stelen mit ihren 55-Zoll-Bildschirmen geben Rotenburgern und ihren Gäste die Möglichkeit, sich rund um die Uhr zu informieren.

Die Bildschirme – „Touch Screens“ – reagieren auf Fingerdruck und ermöglichen eine einfache Bedienung, versichert Bürgermeister Andreas Weber (SPD). Inga Bäsmann aus dem Hauptamt der Stadt erklärt, dass das Design der Seiten an die Homepage der Stadt Rotenburg angelehnt sei und hinter den Screens ein offenes System stecke. Damit sei die Möglichkeit gegeben, die Inhalte auf dem Laufenden zu halten. Zum jetzigen Start präsentieren sich die beiden Stelen mit einem digitalen Stadtplan, dem Veranstaltungskalender der Stadt, Hinweisen auf gastronomische Betriebe, Touristen-Attraktionen sowie einer Dia-Show mit Fotos aus der Kreisstadt. Diese schaltet sich immer ein, wenn über eine bestimmte Zeit keine gezielte Abfrage erfolgt ist.

Es ist durchaus möglich, dass Inga Bäsmann im Laufe der Zeit das inhaltliche Angebot erweitert. Jetzt schon sind auf einigen der abrufbaren Seiten sogenannte QR-Codes hinterlegt. Diese können mit Smartphones oder auf Tablets eingescannt werden, um sich dann über das Internet weitergehende Informationen zu beschaffen.

Ganz bewusst habe man sich entschieden, die Bildschirme im Hochformat aufzustellen. Dadurch können die Bedienelemente weiter unten angebracht werden, sodass auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben, die Service-Punkte zu nutzen.

35.000 Euro Kosten

Der Bürgermeister ist sich sicher, dass die Stadt mit diesen Info-Bildschirmen einen richtigen Weg beschreitet. Mit ihnen bieten sich schließlich weitaus mehr Möglichkeiten, als es der alte Stadtplan im Glaskasten kann, der immer noch direkt dahinter steht. 35.000 Euro hat sich die Stadt diesen Service für die Rotenburger und Besucher kosten lassen, die auf diesem Weg noch mehr Lust auf Rotenburg bekommen sollen.

Werbung ist übrigens nicht eingebaut worden und auch erst einmal nicht vorgesehen, erklärt Inga Bäsmann. Rein theoretisch könne sich aber auch das noch ändern. Frank Westermann zeigt sich ebenfalls vom Ergebnis seiner Initiative begeistert. So sehr sogar, dass er sich erst einmal neben dem Bildschirm stehend fotografieren ließ.

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