Der Ausblick des RK-Wettermanns Reinhard Zakrzewski auf die heiße Jahreszeit

Der Sommer beginnt unruhig

Wohin es mit dem Wetter in diesem Sommer geht, ist – wenig überraschend – noch recht unklar. - Foto: Menker

Rotenburg - Von Reinhard Zakrzewski. Der meteorologischen Sommer startet am Mittwoch unruhig und nass. Grund ist ein neues kleines Tief über der Mitte Deutschlands, das die Gewittertätigkeit über Norddeutschland wieder aufleben lässt. Blitz, Donner und die Treibhausluft bleiben uns mindestens bis zum Sonntag erhalten. Wie hoch das Unwetterpotential jeweils ist, lässt sich aber erst kurzfristig sagen. Das berichtet der RK-Wettermann Reinhard Zakrzewski in seiner Sommer-Prognose.

Am Mittwoch und am Donnerstag kommt es demnach vor allem am Nachmittag zu teils kräftigen Schauern oder Gewitter, wobei sich die Sonne oft hinter dicken Wolken versteckt. Dabei klettert das Thermometer zwischen Rotenburg und Visselhövede auf 24 bis 25 Grad. Richtung Wochenende nehmen die Sonnenanteile und die Niederschlagsneigung etwas ab. Mit Höchstwerten um 25 Grad bleibt es sommerlich warm, aber zunächst noch schwül. Erst am Sonntag deutet sich bei ähnlichen Temperaturen eine Entspannung der unruhigen Wetterlage an. Ob wir uns in der zweiten Juniwoche über ein paar sonnige und trockene Tage am Stück freuen dürfen, ist derzeit noch völlig offen.

Doch wie geht es mit dem Sommer weiter?

Neben selbsternannten Wettergurus versuchen staatliche und private Wetterdienste schon seit Jahren, Witterungstrends über mehrere Monate hinweg zu berechnen. Besonders der amerikanische Wetterdienst steht im Fokus des Medieninteresses. Seine täglich aktualisierten Karten geben für Deutschland derzeit nicht viel her. Für Juni, Juli und August rechnen die amerikanischen Wetterfrösche mit eher durchschnittlichen Temperaturen und normalen Regenmengen, was angesichts der vielen schönen Sommer der vergangenen Jahre von den Meisten als unangenehm kühl und nass empfunden würde. Auf gleicher Linie liegt der Deutsche Wetterdienst.

Aber es gibt auch noch unerfreulichere Meldungen. Nach dem amerikanischen Wetterdienst „AccuWeather“ stünde uns ein schwülwarmer und wechselhafter mitteleuropäischer Sommer mit kurzen Hitzewellen und vielen Unwettern ins Haus. Kaltfronten mit Gewittern würden die Warmphasen schnell wieder beenden. In Süddeutschland gäbe es sogar die Gefahr von Überschwemmungen durch intensiven Regen – wie zuletzt.

Allen Modellberechnungen ist eine weiter große Unsicherheit gemeinsam. Deutlich besser schneidet da die Siebenschläferregel ab. Physikalischer Hintergrund dieser Bauernregel ist die große Erhaltungsneigung der Atmosphäre zwischen dem 27. Juni (kalendarischer Siebenschläfertag) und dem 10. Juli. So wie der Witterungscharakter in diesem Zeitraum ist, bleibt er mit 70-prozentiger Sicherheit auch in den folgenden fünf bis sieben Hochsommerwochen.

Fazit: Vieles ist Spekulation, alles ist noch drin, am besten erst den „Siebenschläfer“ abwarten.

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